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 Part I ~ Ancient Legends

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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 12:03 am

Alec

Über Leonoras Schulter hinweg konnte Alec längst beobachten, wie Leonora sich näherte, ohne, dass sie ihre Präsenz offensichtlich gemacht hatte. Er reagierte erst auf sie, als sie ihm tatsächlich gegenüber stand, grüßte sie mit einem stummen Nicken, einer knappen Musterung. Die schwarze Kleidung ließ ihre Haut erblassen. Mehr noch als die dunklen Haare es normalerweise taten. Er wusste, dass sie nicht weniger angeschlagen war, als der Rest seiner Wölfe, seiner engsten Vertrauten. Aber sie wirkte gefasst. Und das war gut. Denn so kannte er sie. Sie war nicht da gewesen. An dem Abend. Es gab keine tatsächlichen Wunden, an denen sie zu lecken hatte. Aber die gab es für Niemanden mehr. Was auch für sie blieb, waren die Narben der stummen Anteilname. Die Hilflosigkeit des stummen Zusehens. Der Schmerz des Mitgefühls.
Worte schienen von allen drei Mündern entfallen, waren einfach von der Schwere der Situation erdrückt worden. Jetzt trug das Schweigen mehr Bedeutung, als irgendwelche Worte es je getan hätten. Langsam glitt Alecs Blick zurück zu Madeleine, erwartete noch immer eine Antwort. Das Angebot stand. Und zufrieden durfte er feststellen, dass Leonoras plötzliche Anwesenheit auch Madeleine nicht vergessen lassen hatte. Er nickte bestätigend, hielt Madeleine dann zurück, indem er einen Schritt nach vorne trat, seine Hand nur sanft ausstreckte, sie aber nicht im Entferntesten berührte, nur in die grobe Richtung wies. „Ich geh schon“ erklärte er sich bereit, wandte sich dann wieder kurz an Leonora. „Soll ich dir auch etwas mitbringen?“
Die vorgeheuchelte Hilfsbereitschaft nur die Möglichkeit zu entkommen. Dem Schweigen, den Blicken, den Fragen. Von dem trivialen ‚Wie geht’s?‘ bis hin zum schwerwiegenden ‚Was nun?‘. Nichts davon wollte Alec hören. Nicht heute. So sehr der Anlass es auch anbot. Schon den nächsten Schritt in Richtung Bar getan, besah er auch Madeleine wieder. „Und für dich?“
Wartete jetzt nur noch auf die Antwort und auf das Okay, zu gehen und nur mit vollen Händen wieder zurückzukehren. Die Getränke, die ihnen allen die richtigen Worte von der Zunge entlocken sollten. Ein altes Hausmittel, auf das scheinbar viele der anwesenden zugreifen wollten.
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Chaos
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 12:09 am

Celio


Der Zauberer schloss die Augen, während er den angenehmen Essensgeruch einatmete. Bis zu diesem Augenblick hatte er nicht einmal bemerkt, wie hungrig er gewesen war. Auf Flavio's Kochkünste war immer Verlass, schmeckte für Celio nach zuhause. Selbst wenn er nur etwas simples zubereitete.

Celio nickte sanft, das Kinn noch immer auf Flavio's Schulter ruhend, sich beinahe noch etwas weiter in die Berührung lehnend. Mit einem Grinsen auf den Lippen öffnete er schließlich die Augen wieder. „Wer nicht den halben Tag verschläft braucht halt mehr Energie“, erklärte er in belehrendem Ton. „Es freut mich jedenfalls, dass du endlich von den Toten auferstanden bist und dich nützlich machst.“

Dass der Grund für seine Worte die Tatsache war, dass er sich bereits gelangweilt hatte ohne den Tigerdompteur an seiner Seite, blieb unausgesprochen in dem Lächeln mit dem er seinen Freund bedachte.

„Ow!“ Celio's Hand fuhr an seine Stirn mit einem entsetzten Gesichtsausdruck, als hätte sein bester freund gerade Hochverrat begangen. Dass es sachte genug war um auch nur irgendeine Reaktion überflüssig und unglaubwürdig zu machen, ignorierte er geflissentlich. „Das war nun wirklich unnötig“, murmelte er mit einem leichten Schmollen, während er den Teller, der für ihn bestimmt war, nahm und Flavio folgte.

Es war ihm nicht entgangen, dass Flavio ihm die sichtbar größere Portion hatte zukommen lassen und quittierte dies, und dessen Worte nur mit einem sachten Lachen.


(y u so gay)
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Vivi
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 12:26 am

Leonora

Als Madeleine ihrem Alpha um den Hals fiel, konnte Leonora den schmerzhaften Strich in ihrer Brust nur schwer ignorieren. Irritiert versuchte sie den Gedanken beiseite zu schieben. Warum fühlte sie sich schlecht? Es war lediglich eine Umarmung zwischen Freunden, eine freundliche aufmunternde Geste in einer schwierigen Zeit. Und man musste Alec nicht einmal gut kennen um zu merken, wie viel Kraft es den Rudelführer kostete, seine Leute wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Madeleines Anwesenheit, nach ihrem komatösen Zustand, war sichtbarer Balsam für Alec.
Das war gut. Wirklich. Das war es zumindest was die Schwarzhaarige sich wieder und wieder einredete.
Während sie versuchte das verhasste Chaos in ihrem sonst so geordneten analytischen Geist zu sortieren, bemerkte sie zu spät, dass sie den Moment mit Alec zu sprechen verpasst hatte. Stattdessen gab Madeleine ihr den indirekten Vorschlag sie beide zur Bar zu begleiten. Ob ihr Gegenüber es ernst meinte oder sie nur vor Alec den Anschein von Verbundenheit bewahren wollte, wusste Leonora nicht zu sagen. Doch sie nickte spontan. Sie hatte zwar keine große Lust mit der Wölfin wieder aneinander zu geraten. Andererseits wollte sie plötzlich nicht mehr allein sein. Nicht heute. Doch Alec schien es sich anders überlegt zu haben, bat den beiden Wölfinnen an, ihnen etwas zu holen und die beiden allein zu lassen.
"Irgendetwas mit Gin. Bitte.",sie versuchte durch einen Blick Dankbarkeit für sein Angebot zu zeigen, wusste jedoch nicht, ob sie ihn erreichte.
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Minzi
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 1:42 am

Rachel

Leer. Genau das Wort wäre wohl das Richtige das Rachel benutzen würde um ihren gegenwärtigen Gemütszustand zu beschreiben. In einer der mittleren Reihen saß sie direkt neben Seth und starrte den Geschehnissen vorne entgegen - ihre Augen die sonst lebendig wirkten, sahen nun matt aus als hätte man das Funkeln mit einem Radiergummi heraus radiert. Rachel war noch nie auf einer Beerdigung gewesen, schon gar nicht auf Einer mit so einem Ausmaß. Und vorallem nicht um Verstorbene zu betrauern, die sie selbst hatte sterben sehen und von denen sie auch eine hätte sein können. Bei dem Gedanken sog sie erschrocken dir Luft ein und packte Seth' Hand kurz etwas fester ehe sie sich versuchte wieder zu entspannen. Und da die rothaarige Wölfin selbst noch nie eine solch gewaltige Ansammlung an Trauer verspürt hatte, schien sie nun im Nachhinein von dem Gefühl erdrückt zu werden. Das Wissen, dass all diese Wölfe, auch wenn sie nur einen Teil davon, wenn überhaupt, gekannt oder gesehen hatte, nie wieder kommen würden, nun restlos ausgelöscht waren brachte sie tatsächlich dazu mehrere Tränen ihre Augenwinkel hinab kullern zu lassen - wenig Vorsicht vor ihrem nicht wasserfesten Make-Up walten zu lassen. Wie automatisch lehnte sie sich mit ihrem Kopf an die Schulter des Sandhaarfarbenen und dankte Gott, seit dem Anschlag, jeden Tag aufs Neue, dass es ihm gut ging. Er kein Arm oder Bein oder sein Leben verloren hatte. Er nicht blind war oder andere bleibende Schäden davon getragen hatte. Wäre er nun unter denen, die das Feuer verschlang, sie hätte nicht gewusst wie sie hätte weiter machen sollen.

Der Moment, der große Auftritt der Flammen, des Verbrennens schien sich schier endlos hinzuziehen. Jeder der anwesenden Trauernden hatte nun Einblick darauf, wie das Feuer die Verstorbenen langsam verschlang und nicht mehr als Erinnerungen und Rauch hinterließ. Dann jedoch schienen es die meisten Hinterbliebenen, im Vergleich, eilig zu haben von den 'Überresten' weg zu kommen. Seth jedoch blieb mit ihr an Ort und Stelle. Kurz folgte sie seinem Blick, welcher an einer schwarzhaarigen Wölfin hängen blieb, seine Alhpawölfin wie sie sich erinnerte, ehe er sie in eine feste Umarmung zog - auf die ihr Körper scheinbar nur gewartet hatte. Denn beinahe wie von selbst erwiderte Rachel die Umarmung und drückte sich an Seth, während ihr Kinn auf seiner Schulter gebetet war. Dann dauerte es nur noch Sekunden, ehe der Fluss der Tränen zu fließen zu begann. "Sie sind tot, Seth..." begann sie zu flüstern, als sei ihr diese Tatsache eben erst klar geworden. "Sie werden nie wieder kommen..." fügte sie noch hinzu und setzte ein 'Was wenn du einer von ihnen gewesen wärst?' in Gedanken an den Schluss. Vereinzelt tropften ihr die Tränen schon die Nasenspitze herunter und ruinierten just im Moment ihres Aufkommens Seth' Anzug.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 2:07 am

Cassandra

Eigentlich war Cassandra davon ausgegangen, dass man ihr nun ihre Ruhe ließ. Der Barkeeper würde sie sowieso nicht weiter beachten, zumindest solange ihr Glas noch voll war, und sich um die noch getränkelosen Gäste kümmern, und von dem Fremden hatte sie sowieso keine soziale Interaktion erwartet. Nicht, weil er wie Jemand aussah der sozial inkompetent war, eigentlich mehr aus dem Grund, dass sie ihn nicht kannte, und es andersherum wahrscheinlich ebenso der Fall war, und sich somit Beide nicht viel zu sagen oder gar zu erzählen hätten. Schlichter Smalltalk war etwas unangebracht auf einer Beerdigung und nach der Frage ob er einen der Verstorbenen kannte und einer Beileidsbekundung würde dann auch Stille zwischen den Beiden herrschen. Also nippte sie erneut an dem alkoholischen Getränk, welches durchaus süß schmeckte, ehe sie merkte, dass sie nun scheinbar seine volle Aufmerksamkeit hatte. Er musterte sie nun nicht mehr nur flüchtig von der Seite, wie man es nun einmal bei Jemandem tat dessen Anwesenheit man zwar registrierte, aber nicht wirklich an mehr Interaktion mit der Person interessiert war. Er wandte sich ihr offensichtlich zu und überbrückte schließlich auch noch den Abstand der Barhocker, die sie und ihn räumlich von einander getrennt hatten. Die einzige Tatsache, die Cassandra davon abhielt jetzt eine abwehrende Reaktion zu zeigen war die, dass sie sich sicher sein konnte keinen plumpen Anmachspruch an den Kopf geschmissen zu bekommen. Nicht einmal Jemand wie er, dessen Aufmerksamkeit für das Buffet größer zu sein schien als für die Beerdigung an sich, würde so taktlos sein. Als ertrug die die paar Momente Stille, die zwischen ihnen herrschten, ehe er das Wort ergriff. Allerdings war Cassandra überrascht vom seinen Worte. Nur die große Leere hielt die Alphawölfin davon ab ihre Überraschung, etwa durch einen entsprechenden Gesichtsausdruck oder eine überrascht in die Höhe gezogene Augenbraue, offen zu zeigen. Wieder Stille in der Cassandra dem Fremden entgegen starrte, keine Miene verzog und dann schlußendlich den ihr entgegen geschobenen Teller ins Visier nahm. Darauf thronten bereits einige angebissene Häppchen, nur einige wenige wurden von dem Dunkelblonden verschont. Dann sahen ihre blauen Augen ihn wieder an, ehe sie ein wirklich nur halbherziges Lächeln, mehr als ein wirklich schlecht hochgezogener Mundwinkel wurde es dann doch nicht, zustande bekam. "Ich denke nicht, dass es ein Häppchen wirklich heraus reißt" antwortete sie ihm, nahm sich dann aber doch eines der noch übrig gebliebenen Lachs-Häppchen, drehte es ein paar Mal mehr oder weniger lustlos und starrte es in ihrer Hand beinahe nieder bevor sie hinein biss.
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Chaos
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 2:28 am

Ezra
(*coughs* Karazu)


Ezra hatte den Tag in der Stadt verbracht, auf der Suche nach Nahrung und um sich die Zeit zu vertreiben. Er war nicht sonderlich erfolgreich gewesen bei seinen üblichen Anlaufstellen, noch weniger an anderen Orten und mittlerweile war sein Magen am knurren. Er hatte sich beinahe damit abgefunden, nach ein paar Mäusen jagen zu müssen, aber er hatte sich auf dem Rückweg die Pfote an einer Glasscherbe geschnitten und so hatte er sich nun darauf besonnen im Schatten des nächstbesten Baumes zu sitzen und sich die verletzte Pfote zu lecken. Seinen Hunger Hunger sein zu lassen.

Aufmerksam zuckten seine Ohren bei jedem Geräusch, die einseitige Blindheit, offensichtlich durch die milchige Trübung des rechten Auges, auszugleichen, die wohl auch für seine Verletzung verantwortlich war. Er hatte die Scherben schlichtweg nicht gesehen, nicht bemerkt, bis sie sich bemerkbar gemacht hatten. Vielleicht war er auch nur einfach unachtsam gewesen. Ein grober Fehler, wie die schmerzende Pfote ihm versicherte. Es war einfach nicht sein Tag.

Immerhin konnte er die warme Sommerluft und den seichten Wind, der durch das rote Fell fuhr, genießen, während er sich im Schatten zusammenrollte und die Augen schloss. Die Wunde an seiner Pfote pulsierte noch immer schmerzhaft, aber sie hatte aufgehört zu bluten und so konnte er sich etwas ausruhen und ein Nickerchen einlegen, während sein Körper hoffentlich das übrige dazu beitrug, die Wunde verheilen zu lassen.

Er musste tiefer geschlafen haben, als er beabsichtigt hatte, denn er erwachte plötzlich und ruckartig. Seine Ohren zuckten unruhig, als er sich langsam und leise aufsetzte, den Neuankömmling beobachtete.

Seine Nase zuckte, unangenehm von den Gerüchen, die der Junge mit sich trug, berührt. Der schwache Geruch von Rauch, Feuer und der stärkere Geruch nach Wolf, die ihm anhafteten, ließen den Fuchs misstrauisch weiter in die Schatten zurückweichen. Er war vielen Werwölfen begegnet. Das ließ sich nicht vermeiden, in einer Stadt mit zwei der größten Rudel der Umgebung. Mittlerweile erkannte er sie schnell genug am Geruch um ihnen in der Regel aus dem Weg zu gehen. Er war sich nicht sicher, ob alle von ihnen erkannten, oder gar wussten, was er war. Es trieben sich nicht viele seiner Art in der Gegend herum, soweit er wusste. Werwölfe hingegen...

Er hatte keine Angst vor ihnen. Sie waren beide zivilisierte Kreaturen und hatten wenig von der natürlichen Feindschaft anderer Wesen, vor einzelnen Wölfen hatte er wenig zu befürchten, aber dennoch bevorzugte er es ihnen aus dem Weg zu gehen sofern möglich.

Es passierte nicht häufig, dass sich einer der Werwölfe hierhin verirrte, ihn in seiner Ruhe störte. Normalerweise würde er sich einfach umdrehen, sich leise und heimlich zurückziehen, sich einen ruhigeren, ungestörten Ort suchen. Dieser Wolf jedoch, mit seinen nahezu weißen Haaren und ebenso blasser Haut, wie er nahezu ziellos schien und sich achtlos ins Gras fallen ließ, faszinierte ihn auf seltsame Weise und so blieb er, den Kopf misstrauisch zur Seite geneigt und beobachtete den anderen aus der vermeintlichen Sicherheit der Schatten.


(I don't even know??? I don't know how to write him anymore)
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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 10:35 pm

Madeleine

Ihr Herz pochte unruhig, schlug bis z ihrem Hals, ließ ihren ganzen Körper unruhig werden.
„Einen doppelten Whiskey mit einem Glas Wasser.“ Bestellte sie und merkte plötzlich wie trocken ihr Hals war, als sie schwer schluckte.
Sie sah Alec nach und mit jedem Schritt wurde die Stille zwischen Leonora und Madeleine größer. Dehnte sich aus wie eine Seifenblase, ebenso leicht hätte sie beendet werden können, doch der Gedanke daran, was das Schweigen ersetzten könnte war nicht gerade berauschend.
Madeleine seufzte unzufrieden, unzufrieden über ihre eigene Unhöflichkeit, die Gesellschaft die sich die beiden Frauen gegenseitig aufgebrummt hatten und den Umstand dass sie hier waren.
Die braunen Augen musterten Leonora in dem tiefen Schwarz ihrer Kleidung, das Ebenholz schwarze Haar und die strahlend blauen Augen. Ihr Blick schweifte noch einmal einen kurzen Moment ab und sie sah nach wie lange Alec noch brauchte, zu lange als das Madeleines Schweigen unbemerkt geblieben wäre.
„Wie war deine Indienreise?“
Madeleine wollte nicht fragen wie es ihr geht! Wollte auf keinen Fall Antworten auf Fragen wie diese. Sie trug die Antwort selbst in ihrem Herzen und die Braunhaarige konnte sich auch nicht dazu überwinden Leonora etwas von ihrem Balast abzunehmen indem sie ihr die Möglichkeit gab darüber zu reden, das sollte sie mal schön alleine hinbekommen.
Während sie all das dachte, ärgerte sich Madeleine über sich selbst und formte die Hände wieder zu Fäusten. Manche Menschen brachten das Beste von einem zu Tage. Andere, wie Leonora, brachten in Madeleine eine unausstehliche Zicke zutage. Was für Madeleine das schlimmste daran war, das sie sich dessen bewusst war und Leonora trotzdem nicht mochte.
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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do Jan 07, 2016 10:59 pm

Shiro

Das Schöne an der Wildnis war, das sie so still war, man seinem eigenen Herzschlag lauschen konnte. Shiro mochte seinen Herzschlag, er war wie eine Begleitmusik für seine regen Gedankengänge. Das Rauschen des Windes war wie ein sanfter Streich über die Seiten einer Geige. Zwitschernde Vögel die wie Flöten Musik spielten. Das Knacken eines Astes der verriet das Shiro nicht alleine war.
Er schloss die Augen, ein tieftrauriges Seufzen fiel von seinen Lippen.
Die Augen geschlossen ließ er seine restlichen Sinne nach der Ursache des Geräusches Ausschau halten. Jegliche Geräusche gingen unter bei dem Lied der Wildnis. Doch da war ein Geruch hinter den frischen Tannenzapfen, der an Zivilisation erinnerte, begleitet von Sonnenwarmen Haar und dem Geruch was frischer, schwarzer Erde.
Shiro schlug die hellen, blauen Augen auf und neigte seinen Kopf in Richtung des Geräusches. Da war er auch schon, ein Fuchs so rot wie die Blätter im Herbst.
Der Weißhaarige lächelte breit und freute sich über den kleinen Besucher. Die blauen Augen ließen ihn nicht mehr aus den Augen und so verging einige Zeit in der sich die beiden Anstarrten. Shiro glücklich über den wunderschönen Anblick und der kleine Waldbewohner lauernd auf die nächste Bewegung wartend.
„Na Kleiner? Was treibst du dich hier rum?“ Shiro sprach nur ganz leise in einem beruhigenden Singsang um den wilden Waldbewohner nicht zu verschrecken.
„Hast du Hunger?“
Als würde er auf eine Antwort warten sah Shiro den Fuchs nur abwartend an. Dabei freute er sich darüber wie die großen Ohren automatisch gezuckt hatten, als er sprach.
Es war selten als Werwolf einem anderen Tier zu begegnen, diese witterten oft schon von weitem ihren Duft. Man musste sich vor dem von Menschen und auch vor Wölfen in Acht nehmen. Zweiteres je nach dem, welchem Platz man auf der Nahrungskette innehatte. Ein Fuchs normalerweise war auch zu klug um sich in die Nähe von einem Wolf zu begeben.
„Ich hab nur einen Schokoriegel in meiner Hosentasche, aber ich weiß genau das du wegläufst wenn ich mich bewege.“ Shiro sprach einfach weiter, vielleicht nur um sich selbst zu beruhigen. Er wünschte sich das der Fuchs nicht gehen würde und ihn allein ließ. Nein er sollte aus dem Schatten treten und ihm sein wunderschönes Fell zeigen. Wie es im Licht der trüben Sonne eine neue Farbe erfand.
Ob das Feuer von der Trauerfeier sich auch in seinen Farben wieder fand?
Der Weißhaarige seufzte und plötzlich war wieder ein ganz leiser Anflug von Trauer in seinen Augen. Er war müde, so müde. Shiro wusste das er bei den anderen sein sollte. Sich wie ein anständiges Mitglied einzugliedern hatte. Aber er wusste einfach nicht wie man dieses Anständig von dem immer alle sprachen, bewerkstelligte.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr Jan 08, 2016 12:12 am

Lou

Lou hatte eigentlich gar nicht kommen wollen, hatte den schwarzen Anzug tief aus seinem Schrank graben müssen und ihn dann lange unangetastet auf dem Bett liegen lassen, hatte nach Mottenlöchern gesucht, hatte gehofft, er würde nicht mehr passen. Billige Ausreden, einfach nicht hinzugehen. Dann hatte es die kurze Überlegung gegeben, alles hinter sich zu lassen, gar nicht mehr zurückzukommen. Niemals wieder. So kurz war die Zeit in New York gewesen. So bedeutungslos das Kapitel. Nur einsam war es nicht gewesen. Deshalb war er geblieben. Deshalb stand er hier. Die Hände schwer vor dem Körper übereinander gelegt, damit sie keinen Unsinn anstellten. Seltsam konzentriert auf die eigene starre Haltung, wo er doch sonst kaum still sitzen konnte.
Lange hatte er dem Anblick des Feuers nicht standhalten können. So schien es doch, als wäre er den Flammen und dem Rauch gerade erst entronnen. Die Katastrophe endete wie sie begonnen hatte. So schloss sich der Kreis. Nur hätte Lou den Kreis lieber verlassen. Und nicht im Mittelpunkt gestanden, ihn nicht mit eigenen Augen gesehen.
Packlos war er gewesen. Hatte mehr Menschen die Hand geschüttelt, als Wege mit anderen Wölfen gekreuzt. So viele auf einem Haufen hatte er noch nie gesehen. Auf einzelne Gesichter konnte er sich kaum konzentrieren, hatte Cassie das letzte Mal gesehen, als sie Seite an Seite mit dem Alpha des Dakabi Packs durch die Reihen der Trauernden gesehen, hatte automatisch ihren Blick gesucht, aber ihre Aufmerksamkeit nicht erreicht. Dann war sie wieder verschwunden. Alle sahen sie gleich aus. So ganz in Schwarz. Trotzdem suchte er nach Gesichtern, die herausstachen. Seths blondes Haar. Seth, der so mutig gewesen war. Dabei hätte er all das Elend nicht sehen sollen. Dafür hätte es noch so viel Zeit gegeben. Jetzt war ihm die Jugend und die Unschuld geraubt worden. Irreparable auf dem Boden zertrümmert. Finns breites Lächeln und Elenas ansteckendes Lachen. Nichts davon würde er heute erleben. Sie hätten sich beinahe verloren. Und dann hätte er sie Beide verloren. Daran wollte er nicht denken.
Unbedacht fasste er sich durch das eigene Haar, fragte sich, ob er damit herausstach, wünschte sich beinahe, dass es nicht so wäre, wurde dann unweigerlich an das Mädchen mit den flammenden Haaren erinnert. Und fragte sich, ob sie es geschafft hatte. Ob sie heute hier war. Tatsächlich präsent. Nicht nur in den Köpfen der Trauernden.
Dann war er gesehen worden. Bevor er selbst gesehen hatte. Eine bekannte Stimme riss ihn aus den Gedanken, in die er doch selten so tief verwickelt war. Heute stand die Welt Kopf. Und Lou fragte sich, ob sich das Jemals wieder ändern würde.
Er reagierte dennoch schnell genug auf die Aufforderung Lukas‘, brachte sogar ein Lächeln auf die Lippen. Dabei fühlte sich das nicht richtig an. Zum ersten Mal aber, blickte er Lukas tatsächlich an. Sie waren sich oft genug begegnet, um sich beim Namen zu kennen. Oft genug, um diese Situation nicht als seltsam zu erachten. Zusammen trinken ließ sich durchaus. So etwas wie Fremde kannte Lou nicht. Obwohl so etwas wie Freundschaft noch immer neues Territorium für ihn war. „Wie sinnlos ist es, dein Angebot abzuschlagen?“ fragte er nur halb im Spaß, weil er sich nicht sicher war, ob er zu dieser Tageszeit und unter diesen Umständen überhaupt einen Schluck herunter bekommen würde.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 10, 2016 12:50 am

Flavio

„Sei vorsichtig, wie du über meinen Schönheitsschlaf redest“ warnte Flavio, aber selbst die tonlose Stimme und der ernste Blick konnten den Worten nicht ihrer Lächerlichkeit berauben. Das nahm selbst er kommentarlos so hin. Trotzdem konnte Celio von Glück sagen, sich zu diesem Zeitpunkt ausnahmsweise nicht mehr in der einfachen Reichweite des Tigerdompteurs befunden zu haben, um somit dem nächsten Klaps auf den Hinterkopf zu entkommen.
Lange ließ er das Essen auf dem eigenen Teller nicht unangetastet, hatte den ersten Bissen noch nicht einmal heruntergeschluckt, als die Küchentür erneut aufschwang. Der verführende Geruch alleine nach Essen schien die kleine Frau mittleren Alters nicht in die Küche getrieben zu haben. Zumindest schien sie sich nicht davon irritieren zu lassen, legte ihre Aufmerksamkeit viel mehr auf die beiden Jungs in der Ecke des Essbereiches. Sie schien erleichtert zu sein, endlich Jemanden gefunden zu haben. Als wäre der Rest des Zirkus‘ wie leergefegt gewesen. Das kam durchaus vor, wenn Valentina unterwegs war. Mädchen für Alles und selbsternannte Managerin, manchmal Ticketverkäuferin und an bestimmten Tagen die Vertretung für Aurelies Vater, den Direktor persönlich.
An Energie mangelte es der Dame nicht, als sie in nur wenigen Schritten am Tischende stand und die beiden Jungs unter strengem Blick musterte.
Flavio hob die Augenbrauen, besah Valentina nur mit gesenktem Blick, den Mund bereits wieder voll von dem zweiten Bissen, während er seine Gabel ganz automatisch sinken ließ, weil er das ungute Gefühl hatte, sein verspätetes Frühstück nicht in Frieden beenden zu können. Das Gefühl bestätigte sich nur, als sie ihre Stimme erhob. „Gut, dass ich euch zwei finde“ Den russischen Akzent hatte sie nie verloren. Wahrscheinlich beabsichtigt. Und ihre Worte verhießen nur, dass der heutige Tag kein fauler wurde. „Das Kassenhaus muss unbedingt neu gestrichen werden und seit Wochen hat Niemand Zeit. ‚Morgen hab ich Zeit‘ sagen sie die ganze Zeit, aber ich sag euch eins: Das Kassenhaus kann nicht mehr bis morgen warten und ich auch nicht. Die alte Farbe ist schon fast komplett abgeblättert und niemand kauft Karten aus einer alten Holzhütte. Es ist ein Desaster!“
Flavio konnte sich durchaus schlimmere Szenarien vorstellen, aber er blieb stumm, ließ sie fortfahren, weil er wusste, dass alles Andere keinen Zweck hatte.
„Ich hab alles heute Morgen gekauft. Die ganze Farbe“ Sie fasste sich bestürzt an den Kopf, schüttelte ihn dann den Kopf. „Die kann man doch nicht einfach so eintrocknen lassen. Und jetzt hat schon wieder keiner Zeit. Alle haben sie was Besseres zu tun…ihr seht nicht so aus“ Ihr Blick wanderte kurz über das Essen. Dass das auch eine Beschäftigung war, schien sie allerdings nicht wahrzunehmen.
Flavio schüttelte nur leicht den Kopf. „Kaum“ bestätigte er ihre Annahme, nicht aber ohne den Ansatz von Sarkasmus in seiner Stimme.
Valentina klatschte begeistert in die Hände. „Wunderbar“ lobte sie und rieb beiden Jungs kurz stolz die Schulter. „Ich stelle Pinsele und Farbtöpfe bereit“ Plötzlich wurde ihr Tonfall wieder ernst, als sie den gehobenen Zeigefinger auf die Beiden richtete. „Und jetzt keine Ausreden mehr“ Dann lachte sie wieder, klang dabei, als hätte sie schon einige komplette Nächte in einer Raucherbar verbracht und verschwand aus der Küche, während Flavio etwas tiefer in seinen Sitz sank und seine Entscheidung bereits bereute, Celio sogar mit einem fast entschuldigenden Blick musterte, als hätte der Zauberer ihr tatsächlich eine andere Antwort gegeben.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 10, 2016 2:33 am

Matt
(*frowny face*)

Matt drückte Hollie's Hand, wie aus Reflex als stumme Antwort auf ihre unausgesprochenen Fragen. Er würde an ihrer Seite sein, solange sie ihn brauchte, ihr die Kraft geben, die sie selbst nicht finden konnte, oder zumindest die Schulter sein, an die sie sich lehnen konnte, wenn alles zu viel wurde.

Hollie's Worte ließen ihn zum ersten Mal wirklich die Umgebung betrachten, die Pavillons mit ihrem prunkvollen Dekor, Lichterketten, Buffet und Bar. Es war ein seltsamer Gedanke für eine Beerdigung, aber er konnte nachvollziehen, wo er her kam. Es fühlte sich beinahe an, als wären sie von der Beerdigung direkt in einen deutlich freudigeren Anlass spaziert.

Konnte das Lächeln, dass an seinen Mundwinkeln zupfte jedoch nicht unterdrücken. „Pompös, höchstwahrscheinlich.“ Er nickte und beließ es dabei. Das würde zu Alec passen.

Er ließ sich widerstandslos von der zierlichen Gestalt seiner besten Freundin in Richtung der Bar ziehen, hatte er schließlich bereits zugestimmt, so gab es auch keinen Grund nun dagegen zu argumentieren.

Nur zögerlich ließ er ihre Hand aus seiner gleiten, als sie ihn schliesslich losließ, ließ seine Hand stattdessen für einen Moment auf ihrer Schulter ruhen, während er Chandley einen zweifelnden Blick über ihren Kopf hinweg zuwarf, als Hollie gleich eine ganze Flasche bestellte, die Augenbrauen zusammengezogen.

Hollie schien es ernst zu meinen, mit dem Vorhaben, sich zu betrinken und vergeudete keine Zeit.
Er nahm das Glas schliesslich entgegen, während Hollie bereits die Hälfte ihres verschüttete, kam kaum hinterher, als sie die Gläser bereits erneut füllen wollte, zu beschäftigt damit sie für einen weiteren Moment zu beobachten, bevor er schliesslich ebenfalls das Glas an die Lippen hob.

(I am not throwing away my
shot~)
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 10, 2016 2:33 am

Ezra(zu)


Der Wind ließ die Blätter über seinem Kopf rascheln, fuhr durch sein Fell, bewegte sacht das Gras zwischen seinen Pfoten. Der andere schien keine Ahnung davon zu haben, dass er kein gewöhnlicher Fuchs war, oder ließ sich zumindest nichts anmerken. Eine Tatsache, die ihn etwas entspannen ließ, schien keine unmittelbare Gefahr von dem Wolf auszugehen. Er hatte nicht erwartet durchschaut zu werden, konnte er aus eigener Erfahrung sagen, dass es wahrscheinlicher war einem Werwolf über den Weg zu laufen, als einem anderen seiner Art, aber dennoch kratzte es etwas an seinem Stolz.

Er rümpfte die Nase über den Geruch nach Rauch und mehr Werwölfen als er auszumachen in der Lage war. Gerüche die dem anderen anhafteten und im starken Kontrast zu der Ruhe stand, die er ausstrahlte.

Die Worte des jungen Wolfes bedachte er lediglich mit einem leichten Flicken von Ohren und Schwanz, während sein Blick noch einen weiteren Moment auf ihm ruhte, bevor er sich ein anderes Ziel suchte, den anderen bewusst links von sich hielt, ihn noch aus dem Augenwinkel zu beobachten.

Eine alberne Frage, was ein Fuchs im Wald tat, besonders wenn man bedachte, dass es doch eher der Wolf war, der in sein Territorium eingedrungen war, leckte sich demonstrativ so beiläufig wie möglich über die verwundete Pfote, zu vermitteln, dass ihn die Anwesenheit des anderen kalt ließ und machte ein paar Schritte weiter in die Schatten hinein, ein eventuelles Hinken gekonnt überspielend.

Noch konnte er sich jederzeit aus dem Staub machen und der Junge Wolf hätte nicht mehr zu erzählen, als dass er einen Fuchs im Wald gesehen hatte, aber sein Interesse war geweckt. Konnte den Blick nicht so recht losreißen von dem weißen Haar, den blass blauen Augen. Augen, die ihn ebenso aufmerksam beobachteten, wie er den anderen. Augen, hinter denen eine gewisse Traurigkeit lag.

Unwillkürlich richtete sich seine gesamte Aufmerksamkeit wieder auf den Wolf, als dieser Essen erwähnte, die Ohren in dessen Richtung gedreht, ihn abwartend ansehend.
Wenn er auf zutrauliches Waldtier machen musste, um etwas Nahrung abzugreifen, dann sollte es so sein.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di Jan 12, 2016 10:05 am

Lexi

Stumm folgte Lexi der trauernden Gemeinde. Man konnte die verschiedenen Packs inzwischen kaum noch unterscheiden. Zumindest von so weit weg, wie sie stand. Nachdem alle aufgestanden und den beiden Alphas aus dem Raum gefolgt waren, war Lexi noch eine Weile sitzen geblieben. Den nachhallenden Stimmen der Trauergäste lauschend. Ihren Schritten, die draußen auf der Wiese kaum mehr zu hören waren. Bis sie ganz allein in dem riesigen Raum saß und sich eingeschüchtert umsah. Sie fühlte sich klein und nutzlos. Unbedeutend. In solchen Momenten fragte sie sich, was wohl die alte Lexi getan hätte. Die alte Lexi war natürlich sie selbst. Aber vor dieser verhängnisvollen Nacht. Gerne stellte sich Lexi vor, sie wäre vorher mutig gewesen, selbstsicher und vielleicht sogar ein bisschen arrogant. Sie würde einfach zu Alec gehen und von ihm verlangen, er solle sie ansehen. Sie beachten und ihr alles erklären, was sie zu wissen brauchte. Der alten Lexi würden ein paar verlorene Erinnerungen nichts ausmachen. Sie würde Antworten verlangen, so weiter machen als wäre nichts geschehen. Doch mit den Erinnerungen, die sie verloren hatte, schien sich auch ihr Mut und ihre Selbstsicherheit aus dem Staub gemacht zu haben.
Mit hochgezogenen Schultern stand Lexi nun am Rand der Gemeinschaft. Beobachtete, wie sich auf den Gesichtern der Werwölfe ab und an ein kleines Lächeln zeigte, bis sie sogar ein herzhaftes Lachen zu hören bekam. Sie schreckte davor zurück. Selbst traute sie sich nicht. Zu lachen schien ihr irgendwie falsch. Fröstelnd beschloss sie, in einen der Pavillons zu gehen. Vielleicht würde sie sich etwas zu trinken holen. Mit leisen Schritten, darauf bedacht, nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, betrat Lexi also das Zelt. An der Bar bestellte sie sich eine Coca Cola, bevor sie sich nach einem freien Tisch umsah. Leider war alles besetzt. An den meisten Tischen saßen mehrere Wölfe. Nur an einem saß nur ein Mann. Lexi kannte sein Gesicht nicht, doch das war für sie inzwischen keine Besonderheit mehr. Vorsichtig näherte sie sich dem Tisch, rümpfte kurz die Nase, als sie seinen Geruch nicht zuordnen konnte, und setzte sich dann ohne zu fragen so weit weg von ihm wie möglich an die Kante des Tisches. Sie warf dem dunkelhaarigen einen verstohlenen Blick zu, bevor sie an ihrer Cola nippte und wieder die Gäste um sich rum beobachtete.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di Jan 12, 2016 8:49 pm

Nick

Belustigung zuckte an Nicks Mundwinkeln, als er die Dunkelhaarige nicht mehr direkt, sondern wieder nur noch durch flüchtige Seitenblicke beobachtete. Dann schien er sich zu besinnen, wo er war…und mit wem er sprach, fragte sich automatisch, ob die Alphawölfin wusste, dass er sie erkannt hatte, ob sie das als selbstverständlich ansah und wie sie reagieren würde, wenn er so tat, als wisse er von nichts. Das begleitende Stirnrunzeln hier nur die Illusion tatsächlicher Nachdenklichkeit, oder gar einer entfernten Form der Trauer.
Dann zuckte er dennoch unerwartet mit den Schultern. „Es ist zumindest ein Anfang“ erklärte er und steckte sich demonstrativ den Rest eines angefangenen Häppchens von seinem Teller in den Mund. Dabei hatte er selbst noch gar nicht vor, etwas Alkoholisches zu trinken. Vielleicht später. Wenn es dunkel wurde. Dabei schienen solche gesellschaftlichen Normen auf den heutigen Tag nicht zuzutreffen. Wenn sogar die Alphawölfin es vormachte. Seine Schwester würde das in ihrer Position niemals verantworten. Er selbst hingegen…
„Schmeckt es denn wenigstens?“ fragte er dann plötzlich, schien seltsam gewillt, die Konversation, die noch gar nicht richtig angefangen hatte, nicht so schnell wieder untergehen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di Jan 12, 2016 9:03 pm

Chandley

Hollies Entschlossenheit, auf ihre Worte Taten folgen zu lassen – und das ohne jegliche zeitliche Verzögerung – hätte Chandley nicht überraschen sollen und traf ihn dennoch unvorbereitet. Als seine Cousine sich von ihm löste, tat er es ihr nur zögerlich nach, fröstelte leicht und musste sich wiederholt klarmachen, dass sie auch ohne permanente Berührung noch bei ihm war. Dass sie kein Geist war. Trotzdem hatte er plötzlich Angst, zurückzufallen, den Anschluss zu verlieren und in der schwarzen Masse verloren zu gehen, bevor man sich überhaupt nach ihm umgedreht hatte.
Die Bar war plötzlich der Halt, den er gebraucht hatte, gab ihm sicheren Boden, obwohl er sich nur zaghaft mit den Händen auf der Theke abstützte, bereits im nächsten Moment das Gefühl hatte, versehentlich zu viel Platz einzunehmen und seine volle Präsenz durch ein Senken der Schultern und Arme verringerte.
Hollies selbstbewusste Bestellung klang wie ein Scherz, aber der Barkeeper protestiere kaum und ehe Chandley sich dazu durchgerungen hätte, seine Meinung zu ändern, stand das Schnapsglas schon direkt vor seiner Nase. Den beißenden Geruch nahm er mit einem leichten Kräuseln der Nase war. So hoch konzentrierten Alkohol hatte er noch nie zuvor zu sich genommen und es schien unangebracht, gerade heute damit anzufangen.
Noch immer in der vagen Hoffnung, lediglich einem Scherz unterlegen zu sein, fing er mehr oder weniger versehentlich Matts Blick auf und musste unweigerlich über dessen offensichtliche Skepsis schmunzeln, obwohl er sie doch durchaus teilte.
Er leerte das kleine Glas als letztes, hatte nicht mehr lange Zeit, groß über die Qualität dieser Entscheidung nachzudenken, weil er seine beiden Begleiter nicht lange warten lassen wollte. Nicht, dass seine Cousine tatsächlich auf ihn gewartet hätte. Noch während er hart mit dem ungewöhnlichen Geschmack und dem Brennen in Kehle und Magen zu kämpfen hatte, hatte ihn Hollie längst wieder mit Nachschub versorgt und wäre es nicht um die noch immer spürbaren Nachwirkungen des ersten Tequilas seines Lebens gewesen, hätte er doch glatt geglaubt, es handelte sich noch immer um sein erstes unangerührtes Glas.
Bei dem Anblick der noch fast vollen Flasche des starken Getränks, wurde ihm ganz flau im Magen. Trotzdem hielt er auch das zweite Glas zwischen Daumen und Zeigefinger und hob auch das kaum merklich zitternd an die Lippen, bereitete sich schon mental mit halb zusammengekniffenen Augen auf den sehr eigenwilligen Geschmack vor, hielt dann aber doch noch mal zu seiner eigenen Erleichterung inne.
„Bräuchten wir nicht eigentlich Zimt und Orangen dafür?“ Seine Frage war hoffnungsvoll an Hollie und Matt gerichtet. Denn mit solchen Extremen hatte er nicht gerechnet, als er Hollie noch vor wenigen Minuten zugesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mi Jan 13, 2016 8:39 pm

Shiro

Kurz umklammerte eiskalte Panik sein Herz, als sich der Fuchs noch weiter zurückzog.
Natürlich hatte er selbst die Einsamkeit hier gesucht, doch es war immer wieder überraschend wie vollkommen und besitzergreifend diese sein konnte. Mit wilden Gedankengängen um sich schlug und das tobende Feuer von tiefen Gefühlen einen verzehrte.
Nein, Shiro wollte nicht allein sein, auch wenn nur ein Fuchs ihm Gesellschaft leistete.
Shiro konnte sich im Anblick seines wunderschönen Fells verlieren, zusehen wie der Wind an seinen Ohren zupfte.
Geh nicht.
Das wünschte sich der Weißhaarige so fest, dass er sogar kurz seine Augen fest zudrückte um sich auf den Wunsch zu konzentrieren. Als er die hellen blauen Augen dann wieder aufschlug, war der Waldbewohner noch da. Shiro nahm dies als Zeichen dafür dass sein Wunsch in Erfüllung gehen sollte.
Ganz langsam, um den Fuchs nicht zu erschrecken, griff Shiro in die Innentasche seines Sakkos. Das laute Knistern der dünnen Plastikverpackung ließ seine Bewegung kurz einfrieren, doch als der Fuchs nicht weglief, zog er den Schokoriegel ganz aus der Tasche und hielt ihn triumphierend gegen den grauen Himmel.
„Tada“ flüsterte er, sah grinsend zu dem Fuchs, als würde dieser seinen Humor teilen.
Den Schokoriegel zwischen Zeige- und Mittelfinger haltend, winkte er den Fuchs zu sich her.
Ob Tiere diese Geste verstanden? Meist nur jene, die Menschen und ihre Marotten gewohnt waren.
Shiro riss die Verpackung mit seinen Zähnen auf und prustete einige Male, als ein Fetzen des Papiers an seiner Lippe kleben blieb, bevor er es mit dem Handrücken wegwischte. In diesem Moment dachte er nicht daran, dass er den Fuchs so ebenfalls verjagen konnte. Wollte nur das lästige Papier loswerden.
Er zog einen der beiden Riegel heraus und warf ihn so gut es ging dem Fuchs zu, dass dieser ihm aus der Hand fressen würde, daran wagte er nicht einmal zu denken. Doch leider landete der Riegel nicht sonderlich weit von Shiro entfernt und ragte nur wie ein dürrer Ast aus dem grünen Gras hervor.
Die hellblauen Augen waren weit aufgerissen und Shiro wartete gespannt darauf, was der Fuchs nun tun würde. Würde Hunger über Vernunft und Angst siegen?
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 17, 2016 8:56 am

Seth

Der Blonde streichelte seiner Partnerin geistesabwesend über den Rücken. Die sanfte rhythmische Bewegung beruhigte nicht nur Rachel ein klein wenig sondern auch ihn selbst. Er wollte für immer dort stehen bleiben, in die Ferne starren und möglichst an nichts denken. Am besten nie wieder.
Zumindest die Anwesenheit der Rothaarigen neben ihm war ein Trost. Er wüsste nicht, wie er die Zeremonie ohne sie überlebt hätte.
Seth wollte ihr danken, dafür, dass sie ihm Kraft gab und Hoffnung und eine warme tröstende Zuneigung, durch ihre bloße Anwesenheit. Doch der Augenblick schien, trotz des Endes der Hauptzeremonie, unpassend. Es wurde der Toten gedacht und nur ihnen allein. Der blonde Wolf machte sich eine mentale Notiz all der Dinge, die er Rachel später sagen wollte. Es spendete Trost und lenkte seine stumpfen Gedanken für einige Momente an einen süßeren, wärmeren Ort.
Er konnte nicht sagen, wie lange sie dort gestanden hatten. Die meisten Anwesenden hatten sich bereits aus der schwarzen Masse gelöst und die Beerdigung symbolisch hinter sich gelassen. Zumindest physisch. Irgendwann begann Rachel zu sprechen. Seth brauchte ein paar Momente zu lang um zu verstehen was sie sagte.
Nicht, dass er eine Antwort gewusst hätte. Der junge Wolf konnte ihr nicht helfen. Weder mit Worten noch mit Taten. Zu nichts zu gebrauchen. Er konnte Rachel nicht beistehen, so wie er all den anderen Wölfen in dem Feuer nicht hatte helfen können...
Nein. Stop. Nicht daran denken, nicht schon wieder in Selbstmitleid versinken, dachte Seth und schüttelte kaum merklich den Kopf, um die Gedanken, die ihn die letzte Zeit wie ein Schatten verfolgt hatten, zu verdrängen. Stattdessen nahm der Blonde Rachels Hand und schenkte ihr ein schwaches gequältes Lächeln.
"Lass uns gehen. Zu den anderen. Vielleicht finden wir etwas, das uns ablenken kann",schlug ihr Seth mit schwankender Stimme vor.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 17, 2016 8:57 am

Leonora

Ein verkrampfter Schmerz in ihrem Kiefer machte der Schwarzhaarigen bewusst, wie sehr sie ihre Zähne zusammen biss. Alec hatte die beiden Frauen gerade einmal eine halbe Minute allein gelassen, da hatte Leonora bereits das Gefühl die Spannung nicht mehr ertragen zu können. Der Alpha musste doch wissen, wie sehr sich die beiden Wölfinnen abstießen. Heimlich ballte Leonora die Fäuste an ihrer Seite und entspannte sie sofort wieder. Anspannen, entspannen. Das verschaffte ein klein wenig Linderung.
Die Schwarzhaarige hasste es, wie wenig diese Situation ihre Selbstkontrolle verbesserte. Im Gegenteil.
Der heutige Tag hatte ein emotionales Chaos in ihrem Inneren verursacht, das wie ein schwarzer Berg auf ihrem Bewusstsein lastete. Madeleine, ebenfalls sichtlich unwohl in ihrer Haut, war lediglich dessen Spitze.
Dabei konnte Leonora es nicht nachvollziehen. Die beiden Wölfinnen waren sich in vielerlei Hinsicht ähnlich. Beide waren treu, loyal und höflich. Sie standen immer an Alecs Seite. Doch trotzdem stießen sie sich wie zwei mächtige Magneten gnadenlos voneinander ab.
Madeleine zwang der offensichtlich unangenehmen Situation nun auch noch ein steifes Gespräch auf.
Unwissend, dass die gestellte Frage wie eine Lawine auf dem schwarzen Berg in Leonoras Inneren herab raste und sie seelisch vollends aus der Balance brachte. Indien. Madeleine hatte das einzige Thema gefunden, an das Leonora an diesem Tag unter gar keinen Umständen hatte denken wollen. Ob sie das absichtlich getan hatte?, fragte sich kurz eine zynische kleine Stimme in dem Kopf der Schwarzhaarigen. Es dauerte schmerzhaft lang, tief Luft zu holen. Das Gewicht, das sie auf ihrer Brust lasten spürte machte es nur noch schwerer.
"Es... Es war", sie brach ab.
Bilder der Wölfe des indischen Rudels, das sie so herzlich aufgenommen hatte, erschienen vor ihrem geistigen Auge. Ihre zerfetzten Körper, das Blut, der Gestank der Rouges, der sich überwältigend über die grausige Szenerie gelegt hatte.
Leonora spürte wie ihr Blick verschwamm und etwas zerriss in ihr. Sie wollte den Mund halten, wollte weg laufen, irgendwo allein sein und verzweifelt die Kontrolle über sich selbst wieder erlangen. Doch es war zu spät.
"Warum...?", sie hatte keine Kontrolle mehr über ihre zitternde Stimme, über ihren eigenen Körper.
"Warum hast du sie nicht gerettet? Warum hast du zugelassen, dass sie sterben...?"
Das war nicht, was die Schwarzhaarige hatte sagen wollen. Doch es war zu spät
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 24, 2016 6:18 pm

Kris

Sie hatte kurzes blondes Haar das wild um ihr Gesicht fiel. Locken die sich in den Himmel wanden und ein herzzerreißend verlorener Blick in den blauen Augen.
Der suchende Blick wanderte von unbekannten Gesichtern zu möglicherweise bekannten Gesichtern.
Kris nickte ihr kurz zu als sie sich zu ihm an den Tisch setzte und sah ihr dann stumm dabei zu, wie sie an ihrer Cola nippte. Sich strikt dagegen wehrte ihre Trauer an einen besinnungslosen Rausch zu verlieren. Wenn man Kris fragte eine schlechte Idee.
Alkohol war eine ausgezeichnete Erfindung und so manches Getränk wurde sogar den Göttern zugeschrieben.
Er lockerte die Gedanken, den Geist und auch die Zunge. Wobei Kris Zunge immer zu locker saß.
„Auf einer Feier sollte man nicht alleine dasitzen.“ Sprach er das Mädchen an und begrüßte sie somit, begleitet von einem charmanten Lächeln.
Auch wenn es eine Trauerfeier war, entsprach es nicht den Sitten der Werwölfe sich dort von der Gesellschaft abzukapseln.
Kris rückte näher zu dem Mädchen und hielt ihr seine Hand entgegen.
„Hi ich bin Kris, und neu in der Stadt!“ auch wenn es vielleicht die Absicht des Mädchens gewesen war, allein zu bleiben, war es ganz bestimmt nicht die von Kris.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 24, 2016 6:42 pm

Madeleine

Sie biss die Zähne zusammen. Man musste kein ausgeprägtes Feingefühl besitzen um zu sehen, dass die Frage wie ein Faustschlag saß. Leonoras Reaktion war ein Schauspiel von kleinen Bewegungen die zusammengefasst Wut, Trauer und Frustration wiederspiegelten.
Dieselben Merkmale trugen ihre Worte.
Worte voller Schuldzuweisung. Worte die nur dazu da waren Madeleine zu verletzten. Das was noch nicht zerfetzt war zu zerschlagen und sie zu Boden gehen zu lassen.
Die Braunhaarige trat instinktiv einen Schritt zurück. In ihren Augen spielte sich ein Schauspiel ab. Überraschung wechselte zu Irritation, diese wurde von tiefer Trauer ertränkt die so lange verweilte um dunkle Tränen über die Klippe auf die geröteten Wangen zu werfen.
Doch Madeleine wischte sie schnell mit ihrer Faust weg.
Sie drückte ihre Fingernägel so fest in die Handflächen, dass sie bereits stumpf den Schmerz vergessen hatte. Als könnte sie so ihr Inneres zusammen halten.
Denn vor solch einen Angriff seitens Leonora hatte sie nicht gerechnet und sich somit auch nicht davor schützen können. Nun durfte sie sich selbst nur nicht verlieren.
Ihre Stimme war belegt und rau, als sie Leonora antwortete.
„Ich habe gar nichts zugelassen.“
Nun wurde die Trauer von eiskalter Wut verdrängt. Die nur vor sich hin glühte.
Leonora hatte keine Ahnung was in dem Club passiert war. Wie es ausgesehen hatte und welche Vorwürfe sich Madeleine machte, dass sie nichts getan hatte. Nicht einmal Lexi hatte sie beschützen können, sogar dort war sie gescheitert. Schwach wie sie war, hatte sie ihren Alpha verlassen um seine Gefährtin zu beschützen und noch dort versagt! War zu Arbeit geworden und hatte Alec noch zusätzlich Sorgen bereitet.
Sie hatte nicht die Kraft gehabt eine Person zu retten, sie war durch ihre Schwäche selbst zum Opfer geworden.
„Bevor du mit solchen Beschuldigungen um dich wirfst Leonora, frag dich selbst wo du an diesem Abend warst?“
Auch wenn Madeleine so viel Schuld empfand, ließ sie es nicht zu, sich von Leonora Vorwürfe anhören zu müssen. Nicht von jemanden der keine Ahnung hatte. Von jemanden der sich Geschichten zusammen span und ihre Trauer auf solch barbarische Weise an jemand anderen ausließ.
Madeleine spannte ihren Kiefer an und kniff die Augen zusammen.
„Du kotzt mich an.“
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 24, 2016 6:56 pm

Hollie

Hollie sah ihren Cousin mit großen Augen an und schüttelte dann ungläubig den Kopf.
Sie lachte kurz trocken auf. „Chandley du bist so ein Weichei! Dann brauchen wir doch zu lange.“ Hollie stellte die Flasche auf den Tresen und schlang ihren Arm um ihren Cousin und zog ihn zu sich um ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken.
„Ich habe vor, so sturzbetrunken zu sein, dass ich nicht mal mehr weiß wo ich wohne! Geschweige denn mich daran zu erinnern warum wir heute hier sind.“
Hollie sah ihren Cousin mit einem liebevollen Lächeln an. Die grünen Augen funkelten in einem Wechselspiel aus Trauer und Unsicherheit.
„Anders schaffe ich es heute nicht einzuschlafen.“ Sie wollte eigentlich nicht wieder Weinen, doch aus ihrem breiten Grinsen, das unter einem herzzerreißenden Schluchzen verging, wurden heiße Tränen die ihre Wange hinab liefen.
Sie wischte sich mit abgerissenen Bewegungen die Tränen von dem Gesicht und schüttelte dann stoisch den Kopf.
„Genug geweint.“ Ermahnte sie sich selbst und sah auf den Boden, als könnte sie dort etwas finden das ihr half ihre Haltung zu bewahren.
„Aber wenn ich nicht mehr weiß wo ich wohne, brauche ich euch zwei um mich Nachhause zu bringen.“ Sie lächelte wieder breit und sah zwischen den beiden hin und her.
Diesmal war der Kuss den sie Chandley gab viel sanfter und beinahe nur angehaucht.
Matt sah sie lange an, mit ihrem gewohnten, sanften Lächeln im Gesicht.
„Tut mir Leid Großer! Du musst heute nochmal auf mich aufpassen.“ Sie schmiegte ihr Gesicht an seine breite Brust und hoffte irgendwie das sie es schaffen würde die beiden abzulenken, ohne dass sie bemerkten, was Hollie da versuchte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Sa Jan 30, 2016 12:45 am

Ezra
( :/ )


Abwartend setzte sich Ezra wieder, vergrub seine Pfoten in dem dichten Gras, blickte den Weißhaarigen erwartungsvoll an.
Der Griff in die Jackentasche und das darauf folgende Knistern ließen ihn kalt.

Ezra wusste, dass der Wolf keiner etwaigen Waffen bedurfte um ihm gefährlich zu werden, aber ohnehin keinerlei Absicht in dieser Richtung zu haben schien. Und er war kein gewöhnlicher Fuchs, der schreckhaft davon lief, sobald sich Menschen in seiner Gegenwart aufhielten und bewegten, er bewegte sich oft genug unter ihnen. Aber all das konnte der Weißhaarige natürlich nicht wissen.
Nur leicht zuckten seine Ohren, doch mit einem Gähnen untermauerte Ezra, dass ihn Geräusche dieser Art wenig beeindruckten.

Er leckte erneut über die verletzte Pfote, beobachtete den Weißhaarigen nur aus dem Augenwinkel, während dieser damit beschäftigt war den Schokoriegel von seiner Verpackung zu befreien, sich nicht bewusst schien, dass man keine Schokolade an Tiere verfütterte, Ezra konnte sich jedoch wenig darüber beschweren. War innerlich bereits am Lachen, während der Wolf prustend mit dem Papierrest zu kämpfen hatte.

Der Weißhaarige wurde ihm zunehmend sympathischer und so machte er tatsächlich beinahe unwillkürlich ein paar Schritte auf diesen zu, als er ihn heranwinkte. Somit endlich in die Sonne trat, für einen Moment die Wärme auf seinem Fell genoss, bevor der Schokoriegel zwischen ihnen im Gras landete, deutlich näher an dem Wolf als an ihm.

Doch Ezra hatte sein Misstrauen abgelegt. Entschieden, dass von diesem Wolf keine Gefahr auszugehen schien. Stattdessen begann er ihn zu amüsieren. Er überwand ohne zu zögern, nonchalant die Distanz, die ihn von der Schokolade trennte und näherte sich dem jungen Wolf somit mehr als ein vernünftigerer Artgenosse oder ein normaler Fuchs es gewagt hätte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So Jan 31, 2016 6:01 pm

Shiro

Die blauen Augen wurden groß wie Kinderaugen, das Lächeln sanft wie das einer Mutter und sein Herz raste wie zu den Zeiten in denen die tief hängenden Äste sein Fell im Lauf streiften.
Er war wunderschön!
Der bewölkte Himmel malte alle Farbnuancen die es gab in das rote Fell und zogen Shiros volle Aufmerksamkeit auf sich.
Shiro hatte seinen Kopf angehoben um den Fuchs genau zu mustern und als sich dieser in Bewegung setzte, ließ er seinen Kopf seufzend auf das grüne Gras sinken, welches im Kontrast zu dem Rot stand.
Sein Lächeln wurde breiter, melancholisch.
Wie im Himmel zogen nun auch dunkle Schatten über Shiros Miene. Der Fuchs war verletzt. Hinken überwand er so stolz es ging die Distanz zu dem Schokoriegel an dem er nur kurz schnupperte bevor er als gut befunden wurde.
Seine Pfote hielt er angewinkelt um sie nicht unnötig zu belasten. Ein tiefes Stirnrunzeln grub sich zwischen die zwei weißen Augenbrauen.
Während Shiro dem Fuchs zusah, festigte sich in ihm ein Entschluss. Dafür musste er aber schneller sein als der Waldbewohner, seine animalischen Triebe ausnutzen. Er wollte den Fuchs einfangen und nach Hause bringen! Wo er ihm seine kleine Pfote versorgen würde und ihm was Anständiges zu Essen geben würde. Der Fuchs schien sowieso schon an Menschen gewohnt zu sein. Die Frage war nur wie er ihn am besten bis zu sich nach Hause brachte…
Shiro musste schnell seinen Plan aufstellen und er handelte wie üblich bereits, bevor dieser ausgearbeitet war.
Blitzschnell richtete er sich auf, streifte sein schwarzes Sakko ab während er auf die Beine kam. Mit einem langen Schritt stand er auch schon über dem Fuchs und wickelte ihn in das Sakko ein. Als er ihn hielt war sein langes Maul viel zu nahe an Shiros Kehle. Erschrocken starrten seine blauen Augen dem Tier entgegen. Eines strahlte in leuchtendem Grün, das andere war von einem milchig weißen Schleier verdeckt.
„Ich bring dich jetzt zu mir nach Hause.“ Erklärte er dem Fuchs, als könnte er ihn so davon abhalten ihn zu beißen. Shiros Stimme war ein beruhigendes Säuseln, doch seine Miene war bestimmt, verriet das er seinen Plan noch immer umsetzten wollte. Die Kratzer oder Sonstiges würde er schon einstecken, diese Wunden würden ebenso vergehen wie alle anderen vor ihnen auch.
Der Weißhaarige drückte den Fuchs in seinen Armen dichter an sich, um sicher zu gehen das er sich nicht aus dem Sakko schälte und befreite. Die Wunde könnte entzünden und Shiros kleiner Freund könnte sein Bein verlieren oder sogar sterben.
Die lebende Fantasie des Weißhaarigen ließ ihn mit grimmiger Entschlossenheit nach Hause gehen. Federnde Schritte die zwischen Laufen und Gehen lagen, dieses Tempo konnte er stundenlang durchhalten und sollte so auch in etwa 20 min Zuhause sein. Wenn alles nach seinem sehr blöden Plan lief.
Denn nachdem sie den Wald verlassen hatten, trafen sie auf eine Straße und der Lärm der röhrenden Autos erschreckte sogar Shiro, der seinen Druck um das Bündel in seinen Armen verstärkte.
„Lauf mir jetzt ja nicht weg! Wir sind gleich da.“ Auf dem ganzen Weg hierher hatte er beruhigen auf das Tier und vielleicht auch sich selbst eingeredet.
Ihm versichert dass er sich nicht zu fürchten brauchte, er was Leckeres zu essen bekam, vielleicht waren die leckeren Enchiladas seiner Mutter noch im Kühlschrank.
Nun lief Shiro über die Straße, als sich eine kurze Gelegenheit gab. Wenn der Fuchs jetzt ausbüchsen würde, wäre das ein großes Problem für Shiro und noch ein größeres für den Fuchs, doch er blieb wo er war.
Shiro lief durch Hinterhöfe und Gärten und kam irgendwann vor einem schmalen Reihenhaus zu stehen, das in ein dreckiges rosa getaucht war.
Shiro war so froh das er glockenhell auflachte während er die paar Treppen zu dem Eingang überwand und sich dann vor einer geschlossenen Tür wiederfand.
„Nein, nein, nein.“ Fluchte er drückte sich so gut es ging an die Tür und fummelte mit einer freien Hand nach seinem Schlüssel. Das rote Fell kitzelte Shiros Wangen und als Shiro die Tür polternd aufbekam, stolperte er mit dem Fuchs in das Haus.
Shiro schlug schnell die Tür wieder zu, lief über schmale Treppen hoch zu seinem Zimmer in dem er den Fuchs endlich losließ.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mo Feb 01, 2016 1:19 am

Leonora

Madeleine benahm sich, als hätte Leonora sie geschlagen. Was vermutlich nicht weniger schmerzhaft gewesen wäre. Ihr Gegenüber sah so aus, wie die Schwarzhaarige sich gerade fühlte. Es war falsch Maddie wegen etwas zu beschuldigen worauf sie keinen Einfluss gehabt hatte. Leonora wollte aufhören, wollte die Situation, die bereits eskaliert war, noch irgendwie retten. Doch es war, als würde sie neben sich selbst stehen und zusehen, wie sich ihr Körper, eigenmächtig bewegte. Die Worte die ihren Mund verließen entzogen sich ihrer gewohnten Kontrolle. Sie hatten beide eine Abwärtsspirale betreten und nichts konnte den drohenden Konflikt der beiden noch abwenden.
Als Madeleine defensiv auf Leonoras Abwesenheit in der Nacht im Club hinwies, glaubte die Schwarzhaarige, die Wut in ihrem Bauch körperlich zu spüren. Als Madeleine einen Schritt zurückgetreten war, war ihr die Wölfin unterbewusst näher gekommen.
"Ich war nicht da, es war nicht meine Schuld! Ich war nicht vor Ort gewesen und hab von all dem nichts gewusst! Aber du warst dort gewesen... Es war deine Aufgabe...",mehr musste sie nicht sagen. Diese Sätze waren ihr die letzten Tage wie ein Mantra wieder und wieder durch den Kopf gegangen. Ausgesprochen klangen sie unangenehm, wie ein trotziges Kind, das versuchte sich ignorant aus einer heiklen Situation heraus zu reden.
Leonoras Hände waren nicht minder angespannt als Madeleines und die Wut, die ihre hübschen Gesichtszüge verzerrte stand im starken Kontrast zu dem Schmerz in ihren Augen.
Sie wollte weg von diesem Ort, weit weg. Aber gleichzeitig würde sie sich niemals vor Madeleine diese Blöße geben.
"Ich kotze dich an?", wiederholte sie frostig," Zumindest heuchel ich Lexi nicht vor, ich sei ihre Freundin, nur um hinter ihrem Rücken Alec schöne Augen zu machen",presste sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, ein schwacher Versuch die Worte zurück zu halten. Gerade laut genug, dass es nur Madeleine hören konnte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mo Feb 01, 2016 1:34 am

Lukas

Lukas zwang zu einem schiefen Lächeln, um die Situation irgendwie aufzulockern. Lou sah genauso fertig aus, wie alle anderen.
Der Wolf hatte keine Ahnung, ob der Rothaarige lieber allein gelassen werden wollte, doch er selbst sehnte sich nach ein wenig Gesellschaft, wie ihm beschämend klar wurde. Er brauchte etwas, um ihn von der Situation abzulenken. Nur eine halbe Stunde belangloser Smalltalk, dem der Wolf normalerweise nicht viel abgewinnen konnte. Aber in diesem Moment erschien selbst ein banales Gespräch über das Wetter wie Balsam für seine Seele.
In dem Versuch Lou nicht abzuschrecken setzte er sich einfach neben ihn.
"Ich kann mich auch einfach hier hinsetzen und so tun als würde ich dich nicht kennen, wenn dir das lieber ist. Aber um ehrlich zu sein... Ich brauch einfach ein bisschen Gesellschaft", er seufzte und merkte, dass er ein wenig zu verklemmt und ehrlich auf den Scherz von Lou geantwortet hatte.
Er fühlte sich plötzlich sehr erschöpft. Langsam, fast andächtig, stützte Lukas seinen Kopf auf seinem rechten Arm ab und beobachtete Lou aus halb offenen Augen.
Der Barkeeper stellte zwei Gläser vor den beiden Männern ab, die Lukas vorher mit einem Fingerzeig geordert hatte. Noch etwas, was er für gewöhnlich nicht tat. Jemandem einen Drink spendieren.
Es war ein bizarrer Tag und das nicht wirklich im positiven Sinne.

(sorry dass es so kurz geworden ist x.x)
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