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 Part I ~ Ancient Legends

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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr Feb 22, 2013 10:00 pm

Ein Lächeln zierte ihre Lippen bei Chandleys Worten, und ihr Blick schweifte zu Seite ab, ihr Lächeln hatte etwas verschmitztes, vielleicht auch verlegenes. Sie legte ihrem Cousin eine Hand auf den Oberschenkel, beugte sich zu ihm vor. Ihre blauen Augen vertieften sich in seine, unbeirrt tanzte auch ihnen das schelmische Lächeln. Nach einigen Sekunden des Schweigens, legte Hollie ihren Kopf zu Seite, so das ihr Haar in dem Zopf tanzend hin und her schwang.
„Weißt du es tut womöglich gut, wenn unser männlicher Besuch mal endlich Beständigkeit aufweist.“ Vertraulich zwinkerte sie ihm zu, ließ sich gegen die Lehne des abgewetzten, orangeroten Sitzes sinken, schlaff, beinahe erschöpft plumpsten ihre Arme neben ihr auf die Sitzfläche. Sie starrte beinahe eine Ewigkeit der metallgrauen Decke der Bahn entgegen.
„Ich habe gehofft, das du zu mir ziehst.“ Obwohl ihre Worte unmissverständlich an Chandley gerichtet waren, schien es als würde sie mit sich selbst sprechen, der Decke entgegen. Ihre Brust hob sich, als sie tief Luft holte und sie zischend wieder in die Luft blies. Schien als würde sie einen Gedanken vertreiben wollen, was wohl gelang, den die kaum zu fassende Trauer die sie kurz in ihren Fängen hatte, verging augenblicklich. Ein breites Grinsen grub sich in das hübsche Mädchengesicht. Sie richtete sich auf, verschränkte ihre Hände in ihrem Schoß und musterte Chandley aufmerksam.
„Ich hab eines der Zimmer schon mit einem Bett und einem Schrank ausstaffiert. Denn Rest hoffe ich, stellst du dir dann selbst zusammen.“ Früher hatte es Bella als Trainingsraum genutzt, doch da sie sich doch angewohnt hatte manchmal in den Wohnraum umzusiedeln, hatte es keinen weiteren Aufwand dargestellt, sie davon zu überzeugen den Raum zu räumen. Schließlich freuten sich alle, Hollies Cousin kennenzulernen.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 01, 2013 6:13 pm

Normalerweise hätte Alec sich mit einem Kompromiss wie diesem nicht zufrieden gegeben. Und überhaupt missfiel es ihm, sich mit jemandem Anderen auf eine Stufe zu stellen, aber es war gerade so akzeptabel, wenn dieser Andere sein bester Freund war und somit kamen keine Proteste von ihm. Nichtmal seine Körperhaltung verriet irgendetwas von seiner Missbilligung.
Die Führungsposition hatte er zwar absichtlich an Madeleine weitergegeben, aber jemand Anderem zu folgen war so ungewohnt, dass er nicht viele etwas größere Schritte brauchte, um direkt neben ihr herzugehen. So weit käme es noch. Dass er ihr nachlief. Auch wenn er quasi darum gebeten hätte. Das Geld alleine war diese ganze Situation nicht wert. Aber es ging hier um weitaus mehr als um Geld, von dem er nun wirklich genug hatte. Es war die reine Tatsache, so etwas Niederes wie einen Dieb unter seinem Dach gewohnt haben zu lassen und die eigene Endwürdigung, mit ihr unweigerlich verbunden zu sein.
Mit diesen Gedanken im Kopf, verhärteten sich seine Gesichtszüge sofort wieder, die Wangenknochen traten etwas weiter hervor, während seine Zähne fest aufeinanderbissen und die Lippen nichts weiter als eine schmale Linie bildeten. Je weiter Lexis Wohnung nun von ihnen entfernt war, desto schlechter war es für sein Temperament. Er hatte zu lange warten müssen.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 01, 2013 6:21 pm

Instinktiv zuckte Chandley bei der Berührung seiner Cousine zusammen, fixierte kurz ihre Hand bis er wieder aufsah und dabei direkt in ihrem Gesicht landeten und er verlegen kicherte, während er sich den Hinterkopf rieb, den Blick aber nicht von dem ihren abwandte.
„Ich will euren anderen 'Besuchern' aber auch nichts wegnehmen. Nicht, dass nachher jemand neidisch wird“ Er grinste und ließ seine Hände wieder zurück in seinen Schoß sinken. Nicht, dass es je möglich gewesen wäre. Er hatte immerhin null Interesse, jemandem seine Mädchen wegzunehmen. Da konnte Hollie mit noch so hübschen Supermodels zusammen wohnen, die ihn so unglaublich niedlich fanden, wie die meisten Mädchen.
Auf ihr Geständnis hin, hob er tatsächlich überrascht die Augenbrauen. „Wirklich?“ hakte er ungläubig nach, lachte dann aber leise auf und schüttelte sich sein Misstrauen aus dem Kopf. Diese Frage hatte noch nie Sinn gemacht. Niemand würde darauf antworten 'Wenn du mich so fragst, eigentlich doch nicht'. Deshalb versuchte er schnell, sich etwas einfallen zu lassen, was er sagen konnte, um eine Antwort auf seine eigentlich rhetorische Frage unmöglich zu machen. „Wenn ich ehrlich bin, hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass man mir überhaupt noch andere Angebote machen wird“
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Lomy
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mi März 06, 2013 11:47 pm

Entspannt lies Lexi ihren Blick über die Anzeigen in der Zeitung fliegen. Von Hundehütern über Babysitter und Verkäufer bis hin zu voll ausgebildeten Tourismusmanagern wurde alles gesucht. Vielleicht konnte sie sich ja vorerst mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Hundehüter klang ganz gut, immerhin konnte sie mit Hunden sehr gut umgehen. Mit Babys weniger, also schloss sie alle Babysitterjobs in Gedanken schon einmal aus. Verkäufer in einer Drogerie oder einem gewöhnlichen Laden wollte sie auf keinen Fall werden. Höchstens Verkäuferin in einem Klamottengeschäft, doch auch das schien für Lexi eher eine Notlösung.
Alle Jobs, für die man sich weiter qualifizieren musste, konnte Lexi ebenfalls ausschließen. Nachdem sie ihr Leben lang mit anderen ihrer Art zuhause unterrichtet wurde, hatte sie nie ein Studium begonnen, geschweige denn abgeschlossen. Es war klar, dass sie ihren Beitrag zum Pack bringen würde, doch wie war nie wirklich klar gewesen.
Die Zukunft hatte für Lexi nie etwas besonders ansprechendes dargestellt. Sie lebte lieber in den Moment hinein. Voraus zu planen war etwas, das sie in ihrem Leben noch nie getan hatte.

Stirnrunzelnd griff sie nach ihrem Kaffee, nahm einen tiefen Schluck. Der herbe Geruch erfüllte all ihre Sinne und kurz schloss sie die Augen, um die kleine Versüßung ihres Morgens zu genießen. Sobald die Tasse wieder auf dem kleinen Tellerchen stand und sie ihre Augen wieder vor der strahlenden Sonne abschirmen musste, war dieser Moment allerdings vorbei. Ein ihr nur allzu gut bekannter Geruch erfüllte sofort ihre Nase und stieg ihr in kürzester Zeit zu Kopf. Hektisch wandte sie ihren Blick in alle Richtungen, konnte aber die bestimmte Person nicht entdecken. Gerade dachte sie, sie hätte sich geirrt, als drei Gestalten um die Ecke des Hauses ihr Gegenüber traten. Madeleine, sowie der junge Mann, dessen Namen sie vergessen hatte und natürlich –Alec. Wie hätte er auch nicht dabei sein können. In Gedanken verfluchte sie sich, dass sie Madeleine anvertraut hatte, wo sie sich niederlassen wollte. Das hätte sie auch noch nach ein paar Tagen machen können. Es war klar, dass sie als loyale Anhängerin ihres Alphas nicht zögern würde, ihm von Lexis Wohnung zu erzählen. Angespannt holte Lexi tief Luft und hielt sie an.
Sie wusste, was als nächstes kommen würde. Die drei würden die Straße überqueren und dann würde sich das Mädchen einer Anhörung unterziehen müssen. Warum war sie gegangen, ohne jemandem – außer Madeleine – Bescheid zu geben und hatte dazu zu allem Überfluss auch noch einen Batzen Geld mitgenommen? Das war Alec bestimmt nicht entgangen.
Sobald sich ihre Blicke kreuzten, spürte Lexi, dass Alec mehr als nur wütend war. So entspannt ihr Morgen doch gewesen war, so unangenehm würden die nächsten paar Stunden werden.
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Minzi
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Sa März 09, 2013 7:35 pm

Lou schien nun beinahe noch besser gelaunt zu sein wie sie selbst. Als hätte seine Stimmung ihren Höhepunkt allein dadurch erreicht, dass er ihr ein Lächeln auf die Lippe zaubern und ihr ein Lachen entlocken konnte. Und bei Lou war Cassandra das auch nichts neues. Zumindest sie wusste von ihm, dass er es liebte, noch mehr als selbst zu lachen, andere damit anzustecken und sie aufzuheitern. Jedoch schien dieses Lachen ins Wanken geraten als würde irgendetwas seine Laune wieder drücken. War es ihre Aussage von eben gewesen? Dass sie ihn nicht weiter stören wollte? Empfand er es eher als schöner wenn sie ihn weiter begleitete? Cassandra wurde nur in ihrem Verdacht bestärkt als er ihre Bedenken, ausgedrückt in ihrer Aussage, beiseite wischte und sie gleichzeitig erneut zum Grinsen brachte. Er machte sich also Sorgen, dass seine makellose Maskerade eines Handwerkers bröckeln könnte. Grinsend schüttelte sie leicht den Kopf, wobei ihre schwarzen Locken hin und her wippten. "Ich bin mir sicher ich kann mich so verhalten, damit ich deiner perfekten Darstellung eines Heimwerkers keinen Abbruch tun werde" antwortete sie, gerade so als wolle sie ihn überzeugen, dass nichts geschehen würde. Als er dann auf die Pause ansprach, nickte sie ernst und sah ihn dann wieder mit ihren blauen Augen an. "Deine Pause ist genehmigt" sagte sie mit einem Ton als müsse sie ihm wirklich seine Pause erlauben. Dann ging sie die ersten paar Schritte vorweg, drehte sich dann um und bedeutete ihm mit einer Geste sich zu ihr zu gesellen. "Kommst du?" fragte sie und sah ihn mit schief gelegtem Kopf an.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mi März 20, 2013 11:11 pm

Der Geruch überwältigte Alec bevor er dessen Quelle mit den Augen ausfindig gemacht hatte. Eine schmale Straße das einzige Hindernis, das noch zwischen ihnen lag. Was sich in dem Moment, in dem er Augenkontakt mit Lexi aufnehmen konnte, noch immer mit ein paar wenigen rasenden Autos zwischen ihnen, in hitzig in seinem Körper ausbreitete, war jedoch keine Wut, sondern der natürliche Reiz, den eine Prägung in einem Werwolf auslöste. Aber Alec tat sein Bestes, das Gefühl zu missinterpretieren. Als er einen ersten Fuß auf die Straße setzte, war er genug darauf fokussiert, nicht einfach in einer ihm möglichen unmenschlichen Geschwindigkeit auf der anderen Seite aufzutauchen und all den angestauten Gefühlen endlich Luft zu machen, ohne Rücksicht darauf, worin das enden könnte.
Was er jedoch dadurch nicht beachtete, war die Straße und dessen Verkehr. Er hatte die andere Straßenspur bereits erreicht, als nur noch ein lautes Hupen ertönte, dann das kreischende Quietschen einer Bremse, die gerade noch so im richtigen Moment ausgelöst wurde. Genau einen Zentimeter war die Stoßstange von Alecs Beinen entfernt und nachdem das Hupen und das Quietschen von den hohen Häuserwänden widergehallt hatte, legte sich eine Stille über die Straße, während sich reihenweise Köpfe zu dem fast-Unfall umdrehten.
Die einzige Person, die so gar nicht in Schock zu sein schien, war Alec. Dabei wusste er, dass Rogues und andere Werwölfe nicht die einzige Todesursache seiner Spezies sein konnten. Die Wagentür öffnete sich und ein Fahrer in den Mitvierzigern trat mit einem Bein heraus, stemmte sich an der Autotür ab, hob eine Hand und warf Alec diverse Schimpfwörter zu, dessen Benutzung Alec zutiefst verabscheute. Er selbst streckte seine geöffnete Hand aus, bevor er auch seinen Blick dem Autofahrer zuwandte. Und da war es wieder: Der Beweis, dass die Existenz von Werwölfen irgendwann mal keine Legende gewesen war. Denn die instinktive Angst, die diese erbärmlichen Menschen zurecht in der Nähe von Werwölfen haben konnten, wenn man seine eigenen Blicke und Gesten denn richtig regulierte, war durchaus faszinierend.
Alec brauchte keine Worte, um den Autofahrer wieder zurück in sein Fahrzeug zu scheuchen und wahrscheinlich war es dieser Zwischenfall, der seinem Ego den nötigen Boost gab, um seine Schultern wieder weitestgehend zu lockern und die restlichen Meter zu Lexi tatsächlich ruhig hinter sich zu bringen. Der Fahrer hingegen war schon wieder in die Eisen getreten und hatte sich so schnell es ging aus dem Staub gemacht.
Während Alec sich aufrecht auf den Stuhl gegenüber von Lexi setzte, deutete er auf den Kaffee vor ihr. „Ich hoffe, den habe ich nicht bezahlt“ knurrte er mit gesengter Stimme. „Ich kann mich nicht entsinnen, dich auf einen Kaffee eingeladen zu haben“
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Lomy
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do März 21, 2013 6:53 pm

Ruhig blieb Lexi sitzen, während Alec herannahte. Bei dem Beinahe-Unfall zuckte sie kurz zusammen, aber schon wenige Sekunden später war der geschockte Gesichtsausdruck wieder ihrem unbeteiligten, gelangweilten Zügen gewichen.
Sein Geruch erfüllte alle ihre Sinne. Es schien immer schwerer zu werden, ihm und ihrer Prägung zu wiederstehen. Mit flatternden Nasenflügeln atmete sie noch einmal tief ein, bevor sich Alec ihr gegenüber nieder ließ.
Uninteressiert ließ sie ihren Blick weiter über die Zeitung schweifen.
»Hast du auch nicht. Kannst du aber gerne nachholen. Ich habe noch nicht bezahlt!« erklärte Lexi nüchtern, ohne aufzublicken und nahm einen Schluck ihres Kaffees. Jetzt vermochte selbst der überaus starke aromatische Geruch des Getränks die Düfte ihres Gefährten nicht vertreiben.
Sie stellte die Tasse langsam wieder ab, das Porzellan gab einen hellen Klang ab, als es auf die Untertasse traf. Erst jetzt blickte sie langsam auf, faltete die Zeitung zusammen und legte sie mit beherrschten Bewegungen zur Seite.
»Mich wundert es ja, dass du überhaupt gemerkt hast, dass ich nicht mehr da bin.« bemerkte sie leise, beugte sich im selben Atemzug leicht nach vorne, atmete ein und rümpfte die Nase. »Du stinkst.«
Sie roch noch deutlich den Alkohol an seiner Haut, seinen Lippen und in seinem Blut. Und auch die fremde Frau, die heute Nacht in seinen Armen gelegen hatte, konnte Lexi deutlich riechen.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do März 21, 2013 11:02 pm

Bevor Lou weitere Details über das Wie und Wo ihrer bevorstehenden 'Pause' bekannt gab, trat er einen knappen Schritt zurück und musterte Cassandra abschätzig von oben nach unten, gab hier und da das „hm...“ und „aha...“ eines echten Kenners von sich und nickte dann letztendlich bestätigend. „Meine Sinne sagen mir, dass aus der hervorragenden Alphawölfin mit Sicherheit auch eine begnadete Schauspielerin und – jetzt kommt der eigentlich wichtige Part – eine sehr begabte Möchtegernheimwerkerin geworden wäre, wenn das Schicksal es anders gewollt hätte“
Nachdem sie bereits vorausgegangen war, entschied er sich jedoch kurzfristig dafür, das Spielchen mit ihr als Chefin – was eigentlich gar kein Spiel war, wo sie doch der Alpha war – weiterzuführen, stellte sich im Bruchteil einer Sekunde so aufrecht wie möglich hin, salutierte mit der rechten Hand und sagte streng, den Blick stur geradeaus gerichtet „Aye Aye Captain“. Diese Körperhaltung und das ernste Gesicht hielt er jedoch keine 5 Sekunden durch, lockerte sich deshalb leise lachend wieder auf und holte die knappe Distanz zwischen ihm und Cassie mit Leichtigkeit wieder auf.
Er überholte sie jedoch um wenige Schritte, um sich ihr dann in den Weg zu stellen, sie sanft an den Oberarmen zu packen und vorsichtig in die andere Richtung zu drehen. „Nicht da lang. Ich hab eine andere Idee“ Seine Stimme erregte mindestens so viele Erwartungen wie sein verheißungsvoller Gesichtsausdruck. Und während er Cassie dazu brachte, die andere Richtung einzuschlagen, wirbelte er in einer unnützen Geste mit einer Hand und begann einen kleinen Smalltalk, um die Zeit, die sie bis zu seinem Überraschungsziel brauchten, zu überbrücken. „Apropos Idee. Finn und ich arbeiten da an etwas...“

(Listen close to everybody's heart and hear that breaking sound~)
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do März 21, 2013 11:18 pm

Vielleicht hätte Alec der platte Kommentar über seinen Geruch tatsächlich als beleidigend empfunden, wäre ihm nicht aus eigener schmerzvoller Erfahrung, die er selbst in dieser Sekunde erlebte, nur zu gut bewusst, dass nichts den Geruch des eigenen Gefährten überdecken konnte. Kein Mensch und keine Alkoholfahne, denn wäre das der Fall, hätte er sich selbst dermaßen ein parfümiert, dass jeder, den er passierte in Ohnmacht gefallen wäre. Und zwar nicht wegen seines guten Aussehens.
„Wenn dich deine Bettbekanntschaft von gestern Nacht nicht für deine Freundlichkeit bezahlt hat, beschleicht mich das Gefühl, dass das Geld in deinen Taschen sowieso mein Eigentum ist. Das heißt, entweder ich bezahle oder der Kellner braucht eine Erklärung“ Der Gedanke daran, dass jemand anderes – ein Mensch(!) - seine Gefährtin so berührt hatte wie es jede Faser seines eigenen Körpers in jeder Sekunde, in der er ihrem überwältigenden Geruch und Anblick ausgesetzt war, wollte, machte ihn verrückt und eine neutrale Fassade beizubehalten wurde mit jeder Sekunde schwerer. Hätte er den Namen des besagten Menschen gewusst, hätte er das Opfer der nächsten Vollmondnacht schon in der Tasche gehabt. Aber selbst Alec wusste es besser, als einen hilflosen Menschen außerhalb dieses Rituals zu töten. Selbst wenn er lieber die Kontrolle an Aggressionen verlor als an die Gefühle seiner Gefährtin gegenüber.
Er lehnte sich ebenfalls leicht über den Tisch, kam ihr dabei gefährlich nahe und senkte die Stimme zu einem gefährlichen Knurren, während er sich stark darauf konzentrieren musste, nicht – im sexuellen Sinne – an Ort und Stelle über sie herzufallen. „Deine Abwesenheit tangiert mir peripher. Ich vermisse mein Geld. Mit einer Diebin, die ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt, will ich nichts zu tun haben“ Seine letzten Worte waren kalt und endgültig. Auch wenn er wusste, dass er sich nicht ewig sträuben konnte, konnte er es zumindest versuchen.
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Lomy
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 22, 2013 7:52 am

Seinen provokativen Kommentar über ihre Bettbekanntschaft – dabei ließ er natürlich gewissenhaft aus, dass er sie anklagte, selbst aber genau das gleiche getan hatte – ignorierte Lexi. Sie beugte sich wieder ein Stück zurück, als er sich weiter vor beugte, da sein Geruch sie zu übermannen drohte.
»Ach, meine Bettbekanntschaft«, sagte sie in fröhlichen Tönen und machte in der Luft Anführungszeichen zu dem letzten Wort »braucht nichts dafür zu zahlen, dass ich mit ihm schlafe. Immerhin sind wir beide einfach Experten auf dem Gebiet und obwohl er ein Mensch ist, gefällt es mir immer wieder, von ihm beglückt zu werden. Er ahnt natürlich nichts von meiner Herkunft. Er denkt nur ich sei eine unglaublich hervorragende Liebhaberin! Du kannst uns ja das nächste Mal Gesellschaft leisten und dir ein paar Tricks von ihm abschauen!« Ihre Stimme ließ nichts von dem Inhalt des Gesagten schließen. Stattdessen hatte man eher das Gefühl, sie würde vom Wetter oder etwas weiter Belanglosen sprechen.
Langsam lehnte sie sich wieder so weit nach vorne, dass sich ihre Nasenspitzen beinahe berührten. Sie leckte sich die Lippen, war schon kurz davor, ihn einfach hier und da zu küssen, bevor sie sich wieder besann und den Blick auf seine schwarzen Augen konzentrierte, die sie scheinbar direkt in seine ebenso schwarze Seele blicken ließen.
»Ach und was das Geld angeht: Du weißt doch, was dein ist ins unser!« murrte sie provokativ, legte den Zeigefinger auf die Unterlippe und schaute kurz nachdenklich. »Oder sagt man das bei der Hochzeit?«
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mo März 25, 2013 11:09 pm

Eifersüchtig und besitzergreifend waren zwei Adjektive, die Alec in bestimmten Situationen sehr treffend beschreiben konnten. Aber nicht in diesem Moment. Nicht dann, wenn jemand es darauf abgesehen hatte, ihm diese Gefühle zu entlocken. Denn was noch stärker war als irgendeine Eifersucht, die er jemals empfinden konnte, war das Missfallen, das zu tun, was jemand Anderes von ihm verlange. Auch wenn es nur indirekt war.
Eine ganze Weile – gefährlich lange, um genau zu sein – verweilte er noch in der selben Position, sah Lexi direkt und tief in die Augen, konnte für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich nichts als Abscheu für sie empfinden, was sich in einem Funkeln seiner Augen deutlich widerspiegelte, bis ihn ihre vom Schicksal vorgeschriebene Bindung wieder packte und er sich alleine deswegen wieder in seinem Stuhl zurücklehnte. Das jedoch so unerträglich langsam, dass man jedes einzelne Knacken des Klappstuhles vernehmen konnte. In der selben Bewegung, stützte er sich mit dem rechten Ellenbogen auf der Lehne ab, bildete eine lockere Faust und legte sein Kinn darauf ab.
So musterte er Lexi weiterhin wortlos, ließ Blicke lauter sprechen als Worte. Denn diese Situation brauchte für ihn keine Worte mehr. Außer man wollte sich lächerlich machen, wie Lexi es soeben persönlich getan hatte. Zunächst hob er die Augenbrauen, was soviel wie 'Hast du das wirklich gerade gesagt?' aussagte. Daraufhin lächelte er tatsächlich kurz, schüttelte dazu den Kopf leicht, als könne er es noch immer nicht glauben. „Ich hätte keine charmanteren Worte gefunden, eine Hure zu beschreiben. Aber dank deines Vorlaufes, brauche ich ja jetzt keine Hemmungen zu haben, dich als eine genau solche zu bezeichnen“
Er klopfte sich imaginären Staub von seinem Mantel, während er fortfuhr. „Ich gebe normalerweise nicht an die Bedürftigen, aber du kannst das Geld behalten. Bevor sich durchzuschlafen deine einzige Möglichkeit ist, nicht auf der Straße leben zu müssen“ Daraufhin erhob er sich, hatte aus dem ganzen Gespräch geschlussfolgert, dass es nichts mehr zu tun und nichts mehr zu reden gab.
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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di März 26, 2013 11:45 am

Madeleine erkannte in den Geräuschen New Yorks die ganz eigene Stimme der Stadt, die gequälten und hustenden Autos, welche sich durch die engen Straßen drängen. Das Knirschen der bewegten Häuser die sich unter den arbeitenden Einwohnern beugen und das endlose Stimmengewirr von leidenschaftlichem Leben und die Trauer einsamer Gewässer, über All dies legte sich ein feiner Nebel von hoffnungsvollem Erwarten. War dieses Rauschen ein ständiger Begleiter in ihrem Leben, und ließ sich nicht aussperren, so ließ sie das Wort der Stadt heute im Stich.
Sie konnte sich noch so auf die Geräusche konzentrieren, die Hupenden Autos, welche an ihr vorbeitorkelten, nichts verhinderte das sie jedes Wort der Beiden zu hören bekam. Erschrocken über die beiden starrte Madeleine über die Straße hinweg zu den beiden, was die Lage nicht verbesserte, ihre Körpersprache zu lesen verschlimmerte es noch. Ein leichtes Rot legte sich über die Wangen des Mädchens, erschrocken senkte sie den Blick und suchte auf dem grauen Asphalt nach einem Ausweg. Doch Alec und Lexi ließen sich nichts nehmen, fügten immer weitere Worte hinzu, die unausgesprochen zu bleiben galten.
Alles was half, war von hier zu verschwinden. Die Braunhaarige trat einen Schritt zurück um einen geeigneten Ort zu finden. Taumelnd trat sie gegen den fremden Wolf, welchen sie völlig vergessen hatte in dem Wirbel. Sie sog stockend die Luft ein und wollte wieder Abstand zwischen den beiden bringen und sich großspurig entschuldigen. Doch als sie den ersten Schritt tat, blieb sie doch stehen, da sie sonst nur auf der Straße gelandet wäre, und man sollte das Glück nicht so schnell hintereinander herausfordern. Mit gerunzelter Stirn starrte sie zu dem Wolf hoch. Nuschelte ein beschämtes „Entschuldigung.“ Da sie das Gespräch ihres Alphas und seiner Gefährtin noch immer aufwühlte. Madeleine sah sich noch einmal verzweifelt um, wollte sich gerade erklären, was aber eher nur in einem zusammengewürfelten Gewirr von Worten endete. „Ich… ähm… Cafe?“ setzte sie am Ende als Rettungsanker hinzu. Breitete etwas die Arme aus um besser zu Luft zu kommen.
Irgendwie hatte sie ihre Lage nur verschlimmert und wünschte sich unter ihre Kuschelige Decke zurück, die sie heute leider, einfach viel zu früh verlassen hatte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di März 26, 2013 11:59 am

Eine Hure nannte er sie. Und was war er dann? Immer wieder konnte sich Lexi darüber aufregen, dass Frauen, sobald sie mit Männern schliefen, als Huren da standen, Männer aber sich überall durchvögeln konnten, was nicht bei drei auf dem Baum saß und trotzdem noch als Unschuldshelden dastanden.
Vor Zorn spürte sie, wie ihr Gesicht leicht errötete. Als er aufstand, tat sie es ihm gleich. Das aber so schnell, dass ihr Stuhl mit einem kratzenden Geräusch über den Steinboden scharrte, sich verkantete und nach hinten umkippte. Das laute Scheppern brachte einige Menschen dazu, sich nach den beiden Stehenden umzusehen, doch das schien Lexi nicht zu stören.
»Du bist bemitleidenswert.« knurrte das Mädchen, schnappte sich ihre Tasche und drehte sich schwungvoll um. Als der Kellner aus dem Cafe stürmte, da er bemerkt hatte, dass draußen jemand am Aufbrechen war, drehte sie sich noch einmal um, betrachtete Alec abschätzend von oben bis unten. »Der da bezahlt für den Kaffee.« sagte sie kurz angebunden zu dem verwirrten Mann und lief dann mit schnellem Schritte davon. Als sie bei Madeleine und dem anderen Wolf angekommen war, blieb sie kurz stehen.
»Mir hätte klar sein sollen, dass meine Unterkunft nicht lange ein Geheimnis bleiben würde. Aber ein bisschen mehr als einen halben Tag hätte ich mir schon erhofft.« sagte sie mit einem Hauch von Enttäuschung in ihrer Stimme.
Dass jedes Gespräch zwischen ihr und Alec so katastrophal enden musste, sollte Lexi inzwischen klar sein, doch sie schien insgeheim immer noch zu hoffen, dass es irgendwann besser werden würde. Hoffnung starb bekanntlich zuletzt. Doch mit jedem verletzenden Wort, das Alec gegen sie aussprach, bröckelte ein bisschen Hoffnung davon und verlor sich in den Tiefen ihrer kaputten Seele. Die Erkenntnis, dass sie wohl noch lange kein Happy End finden, sondern weiter in ihrem gleichgültigem In-den-Tag-Leben gefangen sein würde, kämpfte innerlich mit ihrem Stolz, der sich weiterhin nicht von Alecs Arroganz unterkriegen lassen wollte.
In der Sonne blitzten ihren Augen, als sich heiße Tränen ihren Weg an die Oberfläche bahnten. Ihr Leben hier in Amerika sollte ein neuer Start in eine bessere Zukunft sein. Doch alles, was es ihr bisher gebracht hatte, war ein selbstverliebter Gefährte, der keinerlei Interesse an einer gemeinsamen Zukunft zu haben schien und sich einen Spaß daraus machte, sie zu demütigen. Sie musste zwar zugeben, dass sie ebenfalls kein Sonnenschein zu ihm gewesen war, doch seine Lügen und sein Gebaren ihr gegenüber, schienen ihr auch keine andere Möglichkeit zu lassen.
Als sie sich noch ein letztes Mal zu ihrem liebenswerten Gefährten umdrehte, löste sich eine schimmernde Träne von ihren Wimpern und rollte über die errötete Wange, bevor sie sich von dem Kinn ablöste und auf den von der Sonne erhitzen Asphalt traf und augenblicklich verdampfte.
»Du weißt ja, wo du mich findest.« sagte sie kurz angebunden zu Madeleine, fuhr sich mit dem Handrücken über die Wange, bevor sie dem fremden Wolf zum Abschied kurz zu nickte und sich dann wieder abwandte, um zurück in ihre kleine, nicht-möblierte Wohnung zu laufen.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di März 26, 2013 12:41 pm

(haha... jetzt ist madeleine die bitch... xD)
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di März 26, 2013 12:44 pm

(nimms ihr nicht übel, nasu, sie ist halt grad verletzt :D)
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Di März 26, 2013 12:52 pm

(mach ich nicht :)
ich werd mir jetzt aber mal die charabeschreibung durchlesen, weil ich glaube, das ich etwas abgeschweift bin :/ :) )
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Minzi
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Mi März 27, 2013 8:15 pm

Während Cassadra Lou warten ansah, in der Hoffnung er würde ihr nun folgen und konnte seine 'wohlverdiente' Pause machen, schien er jedoch, vorerst, etwas ganz anderes im Sinn zu haben. Mit der Hand am Kind und einem nachdenklichen Blick betrachtete er sie und gab von Zeit zu Zeit abschätzende Laute von sich ganz so als würde ein sehr talentierter und erfahrener Kunstkenner ein Gemälde schätzen und dann, genau wie Lou, zu einem Urteil kommen. Bei seiner Antwort musste sie Alphawölfin abermals grinsen. So schätzte er sie also ein. "Es ist nett, dass du die vielen eventuellen Facetten an mir erkennst. Jetzt weiß ich wenigstens, was ich machen könnte, falls die Alphawölfinsache irgendwann nicht mehr klappt. Beruflich auf Schauspielerin oder die Handwerksbranche umsatteln" kommentierte sie seine Einschätzung, bevor er ihrer in den Raum gestellten Bitte nach kam und sich zu ihr gesellte - jedoch wieder mit einer vollkommen anderen Absicht. Er packte sie an den Oberarmen, wobei sich ein angenehmes Gefühl in Cassandras Körper ausbreitete, sie herumdrehte und schon fast in die entgegengesetzte Richtung schob. Nach einigen Sekunden jedoch nahm sie selbst wieder Schritt auf und folgte willig Lous Dirigierungsversuchen ohne, dass er nachhelfen musste. Dann sah sie ihn, sichtlich verwirrt wie auch neugierig, an. "Du weißt, dass es unfair ist jemanden erst aus der Reserve zu locken und ihn dann im Ungewissen sitzen zu lassen, oder?" fragte sie ihn gespielt anklagend, da er eine Pause gemacht hatte, Cassandra jedoch nicht erahnen konnte, was er und Finn geplant hatten.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Do März 28, 2013 3:37 pm

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Zuletzt von Lomy am Mo Apr 01, 2013 3:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 29, 2013 8:13 pm


„Du bist hier überall willkommen Chandley.“ Bei ihren Worten, warf Hollie ihm einen solch freundlichen und aufmunternden Blick zu, das er nicht die Möglichkeit hatte, an ihren Worten zu zweifeln. Sie richtete sich auf. „Oh unsere Station, komm.“ Noch während ihrer Worte, richtete sich das Mädchen auf und langte nach Chandelys Koffer, bevor sie dessen Besitzer ihre Hand hinhielt. Kaum war der Junge aufgestanden zog sie ihn auch schon aus dem Wagon und geleitete ich durch die U-Bahn Station nach draußen.
„Wir wohnen im dritten Stock, die Wohnung gehört den Eltern von Helena, dann sind da noch Bell und Tessa. Aber jetzt ist keine von den dreien da. Deswegen hab ich auch verschlafen.“ Gab sie verlegen zu, ließ Chandleys Hand kurz los um sich über den Hinterkopf zu fahren.
Hollie blieb vor einem unscheinbaren Gebäude stehen, und sah hoch. Breitete die Arme aus, als wolle sie das gesamte Bauwerk umfassen. „Das wäre dann unser wunderbares, gemütlich, chaotisches Heim.“ Sie schenkte Chandley ein unvergleichlich breites Lächeln.
„Bereit?“ fragte sie den Jungen, welcher sich in nun zurecht zu finden hatte, in dieser Stadt mit ihren Gefahren und Wundern und den beiden Packs, welche von einem dritten nichts zu wissen schienen.
Hollie trat einen Schritt auf das Gebäude zu, um es Chandley nicht allzu schwer zu machen.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 29, 2013 9:37 pm

Lou lachte nur wie gewohnt leise auf und schnalzte mit der Zunge, während er vor einem ziemlich heruntergekommenen Fahrstuhl stehen blieb und keine Hoffnung hatte, dass dieser noch in irgendeiner Weise funktionsfähig war. Er hämmerte ein paar Mal auf die Knöpfe, wandte sich dann wieder Cassie zu, während er angeblich darauf wartete, dass sich die Türen doch noch knarrend und quietschend öffneten. „Tat tat“ schalte er sie spielerisch. „Ruhig Brauner. Du gibst mir das Gefühl, hohe Erwartungen zu haben, denen ich vielleicht nicht gerecht werden kann. Stell dich einfach auf ein stinklangweiligen Lunch ein, bei dem wir uns nur unangenehm anschweigen“
Mit diesen Worten zog er Cassie sanft weiter, direkt in das Treppenhaus neben dem Fahrstuhl. Ganz ehrlich, den Stahlseilen und der Funktionsfähigkeit der elektrischen Türen hätte er sowieso nicht mehr vertraut. Sie wären ohnehin entweder stecken geblieben oder beim freien Fall im Schacht umgekommen. „Wusstest du, dass Leute, die bei einem Rennen auf gerader Strecke problemlos gewinnen würden, nicht auch automatisch bei einem Treppenhausrennen als Sieger hervorgehen würden?“ Diesen Fakt hatte er gerade frei erfunden, aber er konnte sich durchaus vorstellen, dass darin etwas Wahres steckte. Immerhin war Treppensteigen eine Kunst für sich. Er hatte kein Rennen angekündigt, doch er blieb vor der ersten Stufe stehen, beugte sich in Startposition und rief laut genug, dass es ein gehöriges Echo im Treppenhaus gab „3, 2, 1, LOS!“ und damit ging es für ihn auch los.
Der Gentleman in ihm, der bisher mehr Zeit mit Menschen als mit Werwölfen verbracht hatte, würde Cassie absichtlich gewinnen lassen. Aber unter Werwölfen hat es noch nie ein schwächeres Geschlecht gegeben und so war es doch tatsächlich interessant zu sehen, wer als Gewinner hervorgehen würde. Letztendlich konnte Lou es aber doch nicht lassen, sein Tempo etwas zu drosseln und kam am Ende kurz vor Cassie an, verneigte sich vor ihr und hielt ihr die Hand hin, um ihr zu einem fairen Kampf zu gratulieren und die Hand daraufhin nicht loszulassen.
Im letzten Stock befand sich nichts weiter als eine Tür, die fest und mit verrosteten Ketten verschlossen war und wenn man den Blick nach Oben richtete außerdem noch die Erkenntnis, dass das Gebäude buchstäblich undicht war, denn es klafften zwei tiefe Löcher in der Decke, durch die man den klaren New Yorker Himmel an einem warmen Sommertag erblicken konnte. „Der Fahrstuhl hätte problemloser nach oben geführt, aber der Fahrstuhl IST das Problem. Ich schätze, die Tür hier“, er rüttelte an den alten Ketten „ist verschlossen, weil das da oben nicht der sicherste Platz ist“ Er erwähnte nicht, dass sie sich aus diesem Grund nicht auf dem Dach aufhalten sollten und nutzte einen kleinen grauen Aktenschrank dazu, durch das Loch in der Decke zu klettern.
Sobald er sich heraufgeschwungen hatte, lehnte er sich durch das Loch und streckte die Hand nach Cassie aus, um ihr eventuell zu helfen. „Kommst du?“

(Don't listen to a word I say~ HEY)
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 29, 2013 11:43 pm

Chandley war extrem froh darüber, dass die Straßenbahn in genau diesem Moment zum Stehen kam, denn er hätte nicht mehr gewusst, wie er das Gespräch fortgeführt hätte, ohne zu sehr in Kitsch zu versinken und am Ende mit Tränen in den Augen dazustehen. Nicht, dass er das Klischee bedienen würde, nur ein halber Mann war und daher nah am Wasser gebaut zu sein. Aber nach all den, zugegeben, unnötigen Sorgen, die er sich im Vorfeld bereitet hatte, war es ein unglaublich schönes Gefühl, endlich akzeptiert zu werden. Und er hatte das Gefühl, dass 'Familie' dieses Mal nicht der einzige Grund war. Dass es nicht das Gefühl war, man müsse ihn akzeptieren, nur, weil man unweigerlich aneinander gebunden war.
Als sie die Straßenbahn verließen, bekam er beinahe einen steifen Nacken, als er sich in alle Richtungen umsah und nur Hochhäuser erblicken konnte. Er fühlte sich von unbeweglichen Gebäuden umzingelt und ertappte sich selbst dabei, wie seine Schultern etwas nach unten sackten, während er den Blick wieder nach Vorne richtete. Er war eine solche Umgebung nicht gewohnt und er, als typisches Landei, konnte sich gar nicht vorstellen, wie viele Menschen in einem einzigen Hochhaus Platz hatten. Er hatte tatsächlich noch nicht viele von der Welt gesehen, das stand fest.
„Wenn ich es nicht besser wüsste, wäre ich jetzt erstaunt, wie du dir ein Haus dieser Größe leisten konntest“ meinte er kichernd und stellte sich gleich darauf vor, wie es wohl sein mochte, wenn man tatsächlich ein ganzes Hochhaus nur für sich hatte. Aber wo blieb dann der Spaß von schimpfenden Nachbarn, die sich über den Lärmpegel beschwerten? Oder die eine komische Familie, die es in jeder Wohngemeinschaft gab. Wobei Chandley sich nicht sicher war, ob Hollie und ihre Mitbewohnerinnen nicht selbst diese kauzige 'Familie' waren. Er trug mit seinem Einzug jedenfalls nicht zum Gegenteil bei.
Er wusste tatsächlich nicht, ob er enttäuscht oder erleichtert sein soll, dass er vorerst wohl mit Hollie alleine blieb. Er lernte selten neue Leute kennen und in seiner Heimat hatten die meisten ihn schon in eine Schublade gesteckt, bevor er überhaupt hatte Hallo sagen können. Gerüchte waren eben eine schreckliche Sache. Auf dem Weg hierher hatte er sich darüber Gedanken gemacht, dass dies seine Gelegenheit war, sich neu zu erfinden. Aber dafür war er noch nicht bereit. Wenn er eine Rolle spielen wollte, dann hatte er sich noch nicht ganz entschieden, welche es sein sollte. Oder aber er blieb sich selbst treu und hoffte, dass es okay war. Und so sehr er auch endlich in das Leben seiner Cousine eintauchen wollte und die Leute kennenlernen wollte, mit denen sie ihre Zeit verbrachte, war er trotzdem froh darüber, vielleicht noch etwas Zeit für sich zu haben, um diese Frage zu klären.
„Gibt es schon irgendwelche Pläne für den Rest des Tages?“ fragte er deshalb, als er sich dem Gebäude näherte.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Fr März 29, 2013 11:55 pm

Die Reaktion die Lou ihr gab, war nicht ganz die, die sie erwartet hatte. Sicher, dass er sich zieren und versuchen würde 'das große Geheimnis' herauszuzögern hatte sie von ihm erwartet, so wie sie ihn mittlerweile kannte, aber, dass er nun schlicht das Thema wechselte, und auf einen Lunch lenkte zu dem der Braunhaarige sie augenscheinlich eben eingeladen hatte, war ihr von ihm neu. In so einer Situation würde wohl auch ein Außenstehender erwarten, dass sich das Gegenüber nach einigen Minuten erweichen lassen und reden würde. Doch stattdessen schien für Lou das Thema somit beendet. An dem alten, mehr als maroden Aufzug an dem sie vorbei kamen hämmerte er ein paar Mal gegen die Taste, wie man es normalerweise tat wenn man es eilig hatte und der Aufzug sich gefühlsmäßig eine Ewigkeit Zeit ließ nur mit dem Unterschied, dass man bei diesem Exemplar wirklich eine Ewigkeit warten konnte. Aber dies hätte die Alphawölfin ihm auch sagen können und aus der Tatsache, dass die 'Funktionstüchtigkeit' eindeutig ersichtlich war, schloss sie, dass es Absicht von Lou war. Auf sein Angebot jedoch konnte sie nur lächeln, denn zu mehr ließ er ihr keine Zeit. Er dirigierte sie sanft in Richtung Treppe haus, stieß die Tür auf und blieb dann, abermals unerwartet, am Fuß der ersten Stufe stehen. Die seltsame Aussage, bezüglich der Gewinnchancen eines Streckensprinters im Gegensatz zu einem Treppenhausläufer, fand sie mehr als suspekt, legte die Stirn leicht in Falten und brachte so nach außen hin ihre Unsicherheit bezüglich der Wahrheit dieses Aspektes zum Ausdruck. Doch ihre Grübeleien wurden ihr zum 'Verhängnis'. Auf seinen 'Countdown' reagierte sie etwas verspätet, sodass er mindestens fünf Stufen Vorsprung hatte, ehe sie registrierte was er vorhatte und dann auch los lief. Oben angekommen war sie etwas außer Atem, lächelte den Braunhaarigen aber auch an, als er ihr die Hand hinhielt. "Ich kann dir nur zustimmen. Aber ich bin nicht so wirklich davon überzeugt, ob uns dieses Exemplar hier komfortabler nach oben gebracht hätte" pflichtete sie ihm bei. Als er jedoch den kleinen Aktenschrank erklomm um so schlußendlich an das eine Loch in der Decke zu kommen, sah sie ihm leicht verwirrt zu. Als er ihr jedoch seine Hand entgegenstreckte ging alles beinahe wie von selbst. Mit einer flinken Bewegung war die Erhöhung erklommen und die warme Hand des anderen Wolfes ergriffen. Mit einem kräftigen Sprung und der Beihilfe Lous saß Cassandra im nächsten Moment auch schon neben dem Braunhaarigen. Erst blinzelte die Schwarzhaarige etwas verdutzt, wohl eine verspätete Reaktion, ehe sie sich den Ausblick ansah, den das Dach bot. Und das Bisschen, das sich durch die beiden Löcher erahnen ließ war im Vergleich nur ei Vorgeschmack gewesen. Zufrieden seufzte die Alphawölfin und es war wohl mehr ein Impuls als gewollt als sie ihren Kopf leicht zur Seite neigte und sich an Lous Schulter anlehnte.
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Nasu
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Sa März 30, 2013 1:53 pm

Ihr Herz raste, fühlte sich an wie ein kleines Taubenherz, das drohte zu zerspringen. Ängstlich krallte sie ihre Hände in den Stoff über ihrem tobenden Herzen. Den Wirbel an Gefühlen, der sie bestürmte, zu erfassen schien ihr unmöglich. Schuld, sie fühlte sich schuldig für das Szenario zwischen Alec und Lexi. Unglauben darüber das sie so unüberlegt gehandelt hatte. Verzweiflung, da sie Alec noch mehr gereizt haben könnte.
Ihr Mund fühlte sich ausgetrocknet an, eine unbarmherzige Hitze überfiel sie. Die Worte der kleinen, blonden Wölfin trugen das Gewicht eines gebrochenen Vertrauens und drängten Madeleine einen Schritt zurück, doch schon war jede Chance den Beschuldigungen zu entgehen verstrichen. Sie hatte das nicht gewollt, war doch mit der Absicht gekommen die beiden zu versöhnen, zu verhindern das Alec Lexi alleine fand und es zu einer Tragödie führte.
Ihre Bemühungen waren nur ein paar Tropfen auf heißem Stein, die nichts als wütendes Zischen entlockten.
Die Hände noch immer in den schwarzen Stoff gekrallt sieht sie dem Mädchen nach, wie sie erfolglos Abstand sucht. Doch es wird ihr nicht gelingen Vergessen in das kleine Herz zu pflanzen.
Erst als sich Alec regt, wird Madeleine bewusst das sie noch immer an den Wolf gedrängt da steht, ungläubig ins Nichts starrt. Die dörre in ihrer Kehle wird immer schlimmer, die Braunhaarige sucht mit zwei Schritten Abstand zu dem Fremden. Wartet mit gesenkten Kopf auf Alecs Ankunft. Vorsichtig leckt sie sich über die spröden Lippen und wagt einen Blick zu ihrem Alphawolf, welcher wohl am liebsten die gesamte Stadt in Schutt gelegt hätte. So leise wie möglich schluckt Madeleine, mit ihrer sanften tiefen Stimme richtet sie sich an den bedrohlichen Mann neben ihr und seinen Begleiter.
„Lasst uns Nachhause gehen.“
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   Sa März 30, 2013 11:59 pm

Obwohl Lou absolut kein Problem mit Körperkontakt hatte, zuckte er doch unweigerlich zusammen, als Cassandra sich so unerwartet an ihn anlehnte. Gleichzeitig schnellte sein Kopf zur Seite, betrachtete sie kurz so angelehnt und musste feststellen, dass es das erste Mal war, dass sie irgendwie verletzlich aussah und sich dazu noch an ihm anlehnte. Und das nicht nur metaphorisch. Noch während er sich fragte, ob er der Richtige für diesen Job war, musste er sie zu seinem eigenen Missfallen sachte von sich wegschieben.
Er trat so ziemlich in die Mitte des Daches, breitete seine Arme aus und drehte sich langsam im Kreis, als wolle er sie auf wirklich Alles hier oben hinweisen. Dabei gab es nicht viel zu sehen, außer der Skyline von New York, die trotz den immer gleichen grauen Gebäuden irgendwie faszinierend war. Ein Ausblick von so hoch oben wirkte immer wunderschön und hatte für Lou persönlich etwas Vertrautes an sich.
Stehen blieb er schließlich vor einem provisorischen Bett, sprich, ein zusammengeknüllter Schlafsack, ein Kissen und wie es der Zufall so wollte ein Teller mit zwei Sandwichs. Mit einer Hand griff er nach dem Schlafsack, mit der Anderen nach dem Pappteller. Den Schlafsack breitete er sorgsam wie eine Picknickdecke in der Mitte des Daches aus. Er machte eine einladende Geste und sah dabei so aus, als biete er Cassandra den Goldthron an, den sie verdiente und nicht einen ausgewaschenen Schlafsack, in dem jemand sichtlich ein paar der letzten Nächte verbracht hatte. Er selbst ließ sich auf der „Picknickdecke“ nieder und legte den Teller neben sich ab. „Eins mit Salamie und eins mit Schinken. Ich erlaube dir, dir eins auszusuchen“ Auffordernd schob er den Teller in Cassandras Richtung und während er auf ihre Auswahl wartete, fügte er noch hinzu. „Und bevor berechtigte Fragen aufkommen: In Sommernächten wie diesen schläft es sich für mich besser unter freiem Sternenhimmel“ Er war viele verregnete Sommer aus London gewohnt, in denen er keine andere Wahl gehabt hatte, als draußen zu schlafen. Bis er sein 'Talent' entdeckt hatte. Wenn da Wetter aber mitspielte, gab es für ihn noch immer nichts Schöneres, als die Dächer und Gassen der Stadt, die als kleiner Junge sein Zuhause gewesen waren.
„Wenn ich deinen Erwartungen nicht gerecht geworden bin, kannst du natürlich jederzeit gehen“ Er lächelte schief und wischte sich ein paar Strähnen des rotbraunen Haares aus der Stirn.
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BeitragThema: Re: Part I ~ Ancient Legends   So März 31, 2013 12:26 am

Alec hatte den Punkt erreicht, an dem er von Niemandem auch nur einen Ton erduldete. Selbst in der Anwesenheit seines besten Freundes, die sonst immer die beste und erträglichste Seite in ihm hervorbrachte, konnte er sich nicht zusammenreißen und schon gar nicht verstellen. Wahrscheinlich hätte er selbst Henry mit einem einzigen Blick zum Verstummen gebracht, hätte dieser sich dazu entschieden, einen Kommentar abzugeben. Das heißt, er hätte es zumindest versucht. Ob es letztendlich Wirkung gezeigt hätte, wäre eine andere Frage.
Madeleine hatte er keines Blickes gewürdigt und es überraschte ihn tatsächlich, dass sie überhaupt noch in seiner Nähe verweilte. Sie sollte es schließlich besser wissen und vor allem wissen, was gut für sie war. Jeder hier Anwesende in dieser Straße konnte sich glücklich schätzen, dass Werwölfe im Allgemeinen ein Geheimnis waren und Alec es sich nicht erlauben konnte, sich noch auffälliger zu verhalten als ohnehin schon.
Gefährlich schnellte sein Blick zum ersten Mal zu Madeleine herüber, die es tatsächlich wagte, den Mund aufzumachen und die Anspannung war förmlich in der Luft zu spüren. Obwohl er ungern auf die Vorschläge Anderer einging, atmete Alec dennoch tief und leicht vor Wut und Anspannung bebend aus, dass ihre Worte keine Provokation enthielten, sondern sogar resigniert klangen und die Genugtuung, die er dadurch empfand, ließ sich einfach nicht verstecken.
„Ich kann mich nicht entsinnen, dich von deinen Pflichten entlassen zu haben. Wohin sonst sollten wir also gehen“ Er schnaubte verächtlich und riss Henry am Oberarm mit, als er sich auf dem Weg zu dem Parkplatz machte, an dem er sein Fahrzeug abgestellt hatte. „Wir nehmen mein Auto“
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